Wohnungsgenossenschaften kalkulieren anders

In der wohnungsgenossenschafltichen Praxis wird oft ein Preismodell gewählt, bei dem das Nutzungsentgelt (die Nettokaltmiete) für eine Wohnung sich am Mietenspiegel bzw. an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientiert. Mitunter wird der Mittelwert des Mietenspiegels gewählt und um Auf-und Abschlagsfaktoren ergänzt, um eine sogenannte „Wohnwertmiete“ zu erhalten, mitunter wird einfach ein gewisser Abschlag oder Aufschlag kalkuliert oder man gibt sich mit Blick auf die zu fördernden Mitglieder zufrieden, indem man die obere Spanne des Mietenspiegels nicht überschreitet

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Mangel an Landärzten per Genossenschaft beheben

Der anhaltende Ärztemangel auf dem Lande war Hauptgesprächsgegenstand einer Diskussion im Rundfunk am Mittwoch. Prominentester Gast war Deutschlands Ärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt, der dem System der niederlassenenen Ärzte eine Absage erteilte. Sie würden in Zukunft keine Basis dafür bieten, die latente Unterversorgung der Patienten in ländlichen Regionen zu beheben. Die Mediziner müssten sich ihrer eigentlichen Profession, Menschen zu heilen, umfassend hinwenden können.

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Alaskas Ureinwohner stark in Genossenschaften organisiert – Erdöl löst Streit aus

In Alaska herrscht Ölboom. Die Ureinwohner dieses nördlichsten US-Bundesstaates, die sehr stark in Genossenschaften organisiert sind, begegnen sich dabei durchaus sehr kontrovers und in widerstreitenden Interessen. Die eine Gruppierung ist an den Öleinnahmen beteiligt, die andere will die fossilen Potentiale unangetastet lassen, um ihre ursprünglichen Lebensgrundlagen der Jagd auf Walrösser, Wale und Robben sowie des Fischfangs nicht zu gefährden.

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Schwachstellen heutiger Genossenschaften

Das deutsche Genossenschaftswesen hat eine lange und erfolgreiche Tradition. Daran ist nicht zu zweifeln. Doch die seit einiger Zeit im genossenschaftsbezogenen Schrifttum ausgewiesenen Bewertungen deutscher Genossenschaften ergeben ein Gesamtbild, das nicht widersprüchlicher sein könnte: Einerseits werden sie als „Modell der Zukunft“ und „attraktives Gestaltungskonzept“ gepriesen. Dem steht entgegen: Nicht zuletzt, weil die Gesamtzahl der Genossenschaften seit Langem rückläufig ist, wird die eingetragene Genossenschaft  als „Auslaufmodell“, dann wieder als „Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert“ bezeichnet und es werden Fragen der Art „Wozu noch Genossenschaften?“ aufgeworfen.

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Brandenburgs erste Kulturgenossenschaft

Seit 2012 belebt die Neue Kammerspiele eG mit einem anspruchsvollen Programm das vor Ort stehende Traditionskino. Zweck der KulturGenossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung der Kultur und der sozialen und kulturellen Belange der Mitglieder durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb der KulturGenossenschaft Neue Kammerspiele. Dazu gehört auch der Betrieb einer Gastronomie.

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Volkssternwarte wird genossenschaftliches Energiezentrum

Die Volkssternwarte Drebach im Erzgebirge ist heute Teil der Bürger Energie Drebach eG, die in der Region die Elektromobilität voranbringen will. Es begann 2014 mit einer Anzeige im Lokalblatt. Initiator war damals der jetzige Vorstand Michael Arnold, der die Idee zur Gründung einer Genossenschaft proklamierte. Noch im selben Jahr fanden sich 24 Gründungsmitglieder ein und hoben die Energiegenossenschaft aus der Taufe. H

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