Digitale Startrampe für Genossenschaften

Frankfurt am Main, 1. September 2021 (geno). Demokratische Strukturen sind nach Angaben eines Merkblatts der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Vorteil der Unternehmensgründung in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft (eG).
„Am Anfang steht eine Vision: Du möchtest mit einigen Gleichgesinnten ein Unternehmen gründen, das euch gemeinsam eine bessere Marktposition verschafft. Maßgeblich ist für euch dabei nicht die unbedingte Gewinnmaximierung, sondern vielmehr die Möglichkeit der basisdemokratischen Entscheidungsfindung.“
Jedes Mitglied habe unabhängig von der Höhe seiner Einlage ein Stimmrecht. Die Gründung einer eG stelle vor allem für Kleinunternehmer, die gemeinsam vorteilhafter handeln wollen, eine interessante Alternative zu anderen unternehmerischen Strukturen dar. Im Mittelpunkt der genossenschaftlichen Tätigkeit stünden die Interessen der Mitglieder anstelle der Gewinnmaximierung.

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Die Rechtsform Genossenschaft eG

Über die numerische Bedeutung der Rechtsform Genossenschaft wollen wir nicht diskutieren. In Deutschland sind lediglich 7.700 Genossenschaften eingetragen. Die eingetragene Genossenschaft sollte als Leistungs- und Fördergemeinschaft zum Nutzen der Mitglieder ausgerichtet sein. Bei der Umsetzung dieser systemrelevanten Anforderung gibt es jedoch massive Probleme.
Die eingetragene Genossenschaft (eG) stellt eine eigenständige Rechts-, Unternehmens- und Kooperationsform dar. Wir unterscheiden zwischen Genossenschaftszweigen (Wirtschafts- Kultur und Sozialgenossenschaften) …

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Wann kommt ein “Marshall Plan” für den kooperativen Wandel?

Es geht in diesem Beitrag um die Gründung und die Finanzierung von Genossenschaften und um Finanzierungskonzepte für andere start-up Unternehmen aus dem Social Entrepreneurship Sektor. Das sind Unternehmen die überwiegend in Bereichen tätig sind aus denen sich der Staat schon lange zurückgezogen hat. Viele von diesen jungen Unternehmern stehen für den kooperativen Wandel von der “Ich-Gesellschaft” zur “Wir-Gemeinschaft”. Dieser wird seitens der Politik offensichtlich nicht erkannt, nicht anerkannt oder beharrlich ignoriert. Man tut so, als wäre es z.B. „gleich-gültig“, ob eine Gründer-Initiative für und in der Konkurrenz-Gesellschaft ist oder eine „Gründer-Initiative“ mit klarem Bekenntnis zur Kooperation“ tätig wird.
Deshalb ist es eigentlich naheliegend, so etwas wie ein: „Sonderprogramm“ oder eine „Sonderfinanzierung“ für Initiativen zu schaffen, die den Kooperativen Wandel befördern wollen.
Den einen reicht es aus einen (konventionellen) „Startup“ zu beginnen. Es sind Handwerker, Techniker oder Ärzte oder Gemüsezüchter, die sich in einer Genossenschaft zusammenschließen

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Genossenschaften ins digitale Zeitalter

Der Bundesverband der Sozialunternehmer SEND e.V. fordert einen Umbau des Genossenschaftsgesetz. Es geht um Digitalisierung und den Bürokratieabbau. Die SEND Initiative stärkt auch digitale Mitbestimmung in Genossenschaften und fördert so ganz nebenbei die Partizipation und den Genossenschaftsgedanken. Eine Grund für die GenoNachrichten sich mit dem Forderungskatalog an die Bundesregierung zu befassen.

Genossenschaften sind mit rund 7.700 Unternehmen die Exoten unter den Rechtsformen. Ein Grund dafür ist die starre Auslegung des Genossenschaftsgesetzes und dass an einen Hindernislauf grenzende Zulassungsverfahren.

Trotzdem stößt die Rechtsform, vor allem unter jungen Gründern auf eine hohe Akzeptanz, denn Genossenschaften stehen für Selbstverwaltung und Selbstverantwortung, flache Hierarchien und häufig auch für selbstbestimmtes Arbeiten. Um die Genossenschaftsgründungen grundsätzlich zu vereinfachen hat SEND-eV der Bundesverband der Sozialunternehmen einen Vorstoß gewagt und eine Petition gestartet, auf die wir hier gerne hinweisen.

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ZdK-Empfehlung zur virtuellen Genossenschaftsgründung

Um auch unter den strengen Corona-Schutz-Konditionen Genossenschaften gründen zu können, hat der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) auf seiner Homepage Empfehlungen veröffentlicht.Auf Rückfragen der Genonachrichten werden auch im Rahmen der Initiative “Genossenschaften fördern Genossenschaften” online basierende Beratungskonzepte erprobt und weiterentwickelt. Geno-online basiert auf einer praxisorientierten online Gründungsberatung durch eine Partner Genossenschaft. Die CoopGo Initiative orientiert sich an inernationalen Maßstäben und will die Rechtsform Genossenschaften stärken. Um die Kosten zu minimieren setzt CoopGo auf das Videokonferenz System CoopKonf. Geno-Online startet mit einer umfassenden Beratung rund um die Genossenschaftsgründung. Aus organisatorischen Gründen kann es innvoll sein zunächst eine Mini-Genossenschaft einzutragen und diese dann im 2. Schritt weiter auszubauen.

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