Allmende-Modell ist zu revitalisieren

Das Modell der Allmende, des gemeinschaftlichen Landschaftseigentums, muss revitalsiert werden. Landschaften dürfen nicht mehr schieres Eigentum einiger Weniger sein. Zu diesem Schluss kommt ein Essay im Deutschlandfunk. Es bedürfe einer starken Bewegung für eine neue Einbettung von Landschaften in einem gesellschaftlichen Sinn, indem er die gemeinschaftliche Unterstützung bäuerlicher Produktion fördert und leidenschaftlich über Vorgehensweisen einer Landreform nachdenkt, mit der Investorenland wieder in Erzeugerhand übergeht.

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Allmende eindrucksvoll dokumentiert

Das populärwissenschaftliche Wissenschaftsmagazin”TerraX” des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) widmete sich am Sonntagabend dem Schwerpunktthema Allmende. Welche immense kooperative Nachfolgewirkungen über Jahrhunderte hinweg durch deren ausgeklügelten Mechanismus erreicht wurden, konnte erstaunlich eindrucksvoll illustriert werden.

Die Allmende beeinflusst bis in die Gegenwart die gesellschaftliche und ökologisch-ökonomische Entwicklung äußerst segensreich. Jüngste überzeugende Beweise dafür lieferte die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom borne, die dafür im Jahr 2009 als erste Frau mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet worden ist. Die Professorin von der Indiana Universität Bloomington hat ihre Forschungsergebnisse in dem Hauptwerk “Verfassung der Allmende – Jenseits von Staat und Markt” veröffentlicht

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