Bolivianische Genossenschaften greifen in Lithiumverarbeitung ein

Bolivianische Genossenschaften am Standort der weltweit größten Lithium-Vorkommen greifen in das Wirtschaftsgeschehen ein. Ihr Protest hat inzwischen dazu geführt, dass der ökonomische Gewinn nicht an ihnen vorbeigeht, sondern sie daran maßgeblich beteiligt werden. Das sehen nunmehr die Pläne der bolivianischen Regierung unter dem neugewählten Präsidenten Luis Arce vor. Damit dürfte die einheimische Bevölkerung des Andenlandes dem Schicksal ihrer Vorfahren entgehen, die unter spanischer Kolonialherrschaft der Silbervorkommen von ihren Eroberern fast vollständig beraubt worden waren.

Eine derartige Beteiligung am Wirtschaftserfolg, der durch den strategischen Rohstoff Lithium für die weltweite Elektromobilität erwartet wird, ermöglicht der erklärte politische Wille der neuen Regierung des lateinamerikanischen Landes.

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Hamburger Sozialforscher nimmt Wohnungsgenossenschaften unter die Lupe

In dem dazu gerade im westfälischen Dampfboot-Verlag erschienenen Buch „Genossenschaften und die Wohnungsfrage“ untersucht Metzger Konflikte im Feld der sozialen Wohnungswirtschaft in ganz Deutschland.
„Genossenschaften ermöglichen bezahlbares und demokratisches Wohnen. Entsprechend gut ist ihr Ruf in Wohnungspolitik und -forschung. Eine kritische Analyse der Praxis großer Wohnungsgenossenschaften in Hamburg zeigt jedoch, dass auch diese darauf abzielen, ihre Wohnungsbestände und Bewohnerstrukturen aufzuwerten.“ Der Hamburger Sozialwissenschaftler Joscha Metzger nimmt Wohnungsgenossenschaften unter die Lupe.

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Genossenschaftsversicherung R + V wird 100 Jahre

Die 1922 in Wiesbaden gegründete R + V Versicherung feiert im Dezember dieses Jahres das Jubiläum ihres hundertjährigen Bestehens. Die Assekuranz versteht sich seit Jahrzehnten als genossenschaftliches Element der Versicherungsbranche und bezeichnet sich erklärtermaßen als Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.Die R +V nutzt die Räumlichkeiten und die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken für ihre Vertriebsaktivitäten. Ihre Zentrale residiert im Zentrum der hessischen Landeshauptstadt auf dem Raiffeisenplatz und sorgt damit für entsprechend starke Symbolik.

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Weltweit älteste Sozialsiedlung – Fuggerei wird 500 Jahre

Die weltweit älteste Sozialsiedlung – die „Fuggerei“ in Augsburg – begeht dieser Tage ihr 500jähriges Bestehen. Stifter des wohltätigen Werkes war der reichste Mann im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. In seiner Gründungsurkunde schrieb er am 23. August 1521: „Ich, Jakob Fugger, Bürger zu Augsburg, bekenne mich mit diesem Brief der armen Leute Häuser am Kappenzipfel als Stiftung zu vollenden und die Nachfahren auf ewig mit der Vollstreckung zu verpflichten.“ Er besiegelt damit einen Generationenvertrag mit dem er seine Nachkommen in die Pflicht nimmt, zwei Kirchengemeinden finanziell zu unterstützen und die Fuggerei auf ewig zu erhalten.

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