Prokon eG optimiert 111 Windräder

Itzehoe, 2. Februar 2021 (geno). Vor einem Jahr unterzeichneten die Energiegenossenschaft Prokon eG und der Windanlagen-Hersteller Vestas eine Vereinbarung, um die Leistung an 111 Prokon-Windrädern zu optimieren. Danach soll der Energieertrag pro Anlage und Jahr um 2,7 Prozent steigen. Noch größere Potentiale versprechen neueste Forschungen. Sie basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, denen zufolge der Stromertrag mit linksdrehenden Anlagen bis zu 23 Prozent höher ausfallen kann. Allerdings handelt es sich vorwiegend um theoretische Berechnungen.

Bislang sind fast ausnahmslos und überall rechtsdrehende Windräder in Betrieb. Für die unerwartet hohe Leistungssteigerung ist die sogenannte Corioliskraft verantwortlich, die aufgrund der Erdrotation zu dem enormen Ertragsschub führt.

Trotz der vielversprechenden Perspektiven sieht Deutschlands mit 39.000 Mitgliedern größte Energiegenossenschaft keinen Handlungsbedarf. „Als solide wirtschaftende Genossenschaft wäre es riskant, zu experimentieren und von den erprobten Anlagentypen abzuweichen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Dennoch werde die technische Entwicklung weiter mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. ++ (en/mgn/02.0221 – 014)

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