geno.social neue Kommunikationsplattform für Genossenschaften

Hamburg, 24.12.2018.  Die Hostsharing eG, das einzige genossenschaftliche Hosting-Unternehmen in Deutschland, bietet Genossenschaften in Deutschland, Österreich der Schweiz und Südtirol einen kostenlosen Account auf der Mastodon-Instanz https://geno.social. Über die neue Social-Media-Plattform können Genossenschaften die Öffentlichkeit über ihr Leistungsangebot informieren und potenzielle neue Mitglieder ansprechen. Eine Präsenz auf dem neuen sozialen Netzwerk Mastodon ist eine ideale Ergänzung der genossenschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit.

Aufgrund der Datenskandale und der zunehmenden politischen Manipulation kehren immer mehr Menschen den großen US-Plattformen Facebook und Twitter den Rücken. Sie wandern ab in  freie, dezentrale  Mikroblogging Dienste, wo sich vor allem Mastodon rasant entwickelt. Die Nutzerzahlen steigen kräftig. Genossenschaften, die jetzt in diesem sozialen Netzwerk aktiv werden, können von der Aufbruchstimmung profitieren.  Nomen est omen. Wer Mastodon googelt wird auf ein mit dem Mammut verwandtes  Riesen-Rüsseltier  stossen – es handelte sich aber um einen bereits ausgestorbenen  Pflanzenfresser. 

Mastodon ist ein dezentrales soziales Netzwerk, mit Funktionen ähnlich wie Twitter oder Facebook. Es wird aber nicht von einem Unternehmen zentral kontrolliert. Das Netzwerk besteht vielmehr aus vielen kleinen Servern, die über ActivityPub, ein offizielles Protokoll des World Wide Web Consortiums, miteinander kommunizieren. Jeder, der auf einem dieser Server einen Account hat, kann mit allen anderen Teilnehmern im Netz kommunizieren. Das dezentrale soziale Netz ähnelt darin der guten alten E-Mail oder der neuen Blockchain.  Diese hierarchiefreie, dezentrale Form der Kommunikation ist ein Stück digitale Zukunft. So ist eine Verwandtschaft  mit den neu aufkommenden Platform Coops unverkennbar. Aber auch für Dorf- oder Stadtteilgenossenschaften oder bundesweit tätige Dienstleistungsgenossenschaften dürfte dieses Hostsharing Angebot sehr interessant sein.

Es gibt zwar noch keine zuverlässigen Studien über die soziale Zusammensetzung dieser neuen Netzwerke aber die Parallelen zwischen den Werten des dezentralen Netzes und den genossenschaftlichen Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung sind nicht zu übersehen. Hier  dürften also Genossenschaften und selbstverwaltete Kooperativen auf überdurchschnittlich viele Menschen treffen, die große Sympathien für genossenschaftliche Lösungen hegen.  Vor allem für neue Bürger- oder Dorfgenossenschaften bieten sich hier reichhaltige Gestaltungsmöglichkeiten.

Auf geno.social können Genossenschaften in einem freien, offenen und diskriminierungsfreien sozialen Netzwerk mit einer hoch interessanten Zielgruppe kommunizieren. Die genossenschaftliche Mastodon-Instanz fördert darüber hinaus auch die Kommunikation zwischen Genossenschaften. Sie können sich beispielsweise gegenseitig durch das Teilen von Nachrichten unterstützen.

Für Genossenschaften, die bereits auf Twitter aktiv sind, fällt für die Bedienung von geno.social kein zusätzlicher Aufwand an, da die Hostsharing eG einen Crossposting-Dienst eingerichtet hat, über den Tweets auf Twitter automatisch auch im Fediverse gepostet werden.

Genossenschaften, die sich für einen Account auf geno.social interessieren, können sich unter der Telefonnummer 040 2093313-51 an  Estelle Goebel-Aribaud wenden und weitere Informationen anfordern.
Text (C) Jan Ulrich Hasecke Business Communication /  Kürzungen:   Gerald Wiegner Redaktion genonachrichten.de

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