Coop wählt Regionalräte – Zwei Drittel Pensionskassenbeiträge übernommen

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Basel, 12. Dezember 2019 ( geno). In den Jahren 2020/21 finden Regionalwahlen zu der Schweizer Selbsthilfeorganisation Coop statt. Dazu hatte der eidgenössische Coop-Verwaltungsrat bereits im April 2013 Modifikationen der Statuten beschlossen. Danach wurde zum Artikel 3 für den Fall der Bildung von Unterwahlbezirken festgelegt, dass dort nur für diejenigen Mitglieder das aktive und passive Wahlrecht besteht, die auch in dem betreffenden Wahlkreis wohnen.

Die Schweizerische Coop hat rund 2,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Organisatorisch ist sie in fünf Regionen aufgeteilt. Sie werden von Regionalräten verwaltet, die wiederum indirekt Einfluss auf die Gestaltung der Statuten nehmen können. Die etwa 90.000 Coop-Mitarbeiter erwirtschafteten 2018 einen Gesamtumsatz von 30,7 Milliarden Franken. Coop bietet ihnen nach wie vor die besten Arbeitsbedingungen im Schweizer Detailhandel. So bezahlte Coop zwei Drittel der Pensionskassenbeiträge. Nebst attraktiven Weiterbildungen profitieren die Coop-Mitarbeiter von Treueprämien und anderen Vergünstigungen.

Laut Coop-Pressemitteilung vom Oktober wird die Genossenschaft auch im nächsten Jahr im Branchenvergleich eine überdurchschnittliche Lohnanhebung garantieren. 0,75 Prozent der Lohnerhöhung wird individuell gestaltet, 0,25 Prozent entfallen auf strukturelle Anpassungen. Die insgesamt einprozentige Lohnerhöhung für 2020 wurde von den Sozialpartnern Kaufmännischer Verband, Syna/OCST und Verein der Angestellten Coop (VdAC) ausgehandelt. ++ (ch/mgn/12.12.19 – 215)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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