DGRV strebt Fusion mit CoopGo an

Berlin/Bullay/Brüssel, den 1. April 2020  ACHTUNG wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass der Beitrag am 1.April veröffentlicht wurde und BITTE als Aprilscherz zu verstehen ist!
Wie genoleaks von Insidern erfahren hat, will das Vorstandsgremium des DGRV (Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.)  seine Mitgliedsverbände  vorab darüber informieren, dass es seitens des Verbandsrats grünes Licht für die Aushandlung eines Verschmelzungsvertrages mit der CoopGo Bewegung geben wird. Die Beschlussfassung über die Fusion könnte bereits auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des Jahres 2020 fallen.

Wie die Genonachrichten weiter erfahren haben, soll auch diese Fusion auf Augenhöhe stattfinden. Es wird sich um eine Verschmelzung durch Vermögensübergabe handeln. Das System habe sich besonders im BVR-Verbund jahrelang bewährt. Der CoopGo Verbund soll dabei der übernehmende Verein sein.

Des Weiteren wird von “entscheidenden Weichenstellungen” – strategischer Art gesprochen.  Coopgo orientiert sich an dem ICA Weltverband,  der  mit  ca. 1 Milliarde Mitgliedern weltweit die Genossenschaftsszene prägt. Das bewährte ICA  „Bottom up“- Prinzip,  auch als „Genossenschaft von unten“  bekannt, steht auch bei CoopGo ganz oben auf der Agenda. 

Der DGRV Verbund steuert seine  knapp 20 Millionen Genossenschaftsmitglieder von oben. Das genossenschaftliche Führersystem steht für eine straffe  „top down“-Führungsstruktur, die 1934 im Rahmen der Operation Kürbis eingeführt wurde. 

igenos e.V., der Initiator der CoopGo Bewegung, begrüßt die inhaltliche  Neuorientierung der deutschen Genossenschaftsorganisation, die offensichtlich in letzter Minute auf eine sich abzeichnende Aufhebung des Prüfungsmonopols und der Zwangsmitgliedschaft reagiert.

Die wirtschaftlichen Fundamente beider Vereine und die Bündelung der Kräfte schaffen einen leistungs- und wettbewerbsfähigen, der Genossenschaftsidee verbundenen Verband mit einer sicheren Zukunft.  Problematisch sind die im DGRV-System vorgefundenen hohen  Pensionsrückstellungen sowie die Bewertung der Anlagestrategien, so ein Sprecher der BaFin. Insgesamt herrscht zu wenig Transparenz. Dies betrifft besonders die BVR-Sicherungseinrichtung. 

Nachtrag:  Nachdem soeben bekannt geworden ist, dass der  igenos-Vorstand Georg Scheumann  für das Ressort der kreditgenossenschaftlichen Verbände zuständig sein soll, gab es erste  Reaktionen. Mehrere Mitarbeiter der Prüfungsabteilung des  Genossenschaftsverbandes Bayern e.V. haben freiwillig angeboten, in den  Vorruhestand wechseln zu wollen.  Die Vorstandsetage des BVR war heute, am 1. April, dazu leider nicht zu erreichen. Die GenoNachrichten werden jedoch zu gegebener Zeit weiter über den Sachverhalt berichten.

Aus aktuellem Anlass verweist igenos auch auf den inzwischen aktualisierten Beitrag der GenoNachrichten zum genossenschaftlichen Förderauftrag in der Corona Krise. Der Fachaufsatz kann kostenfrei abgerufen werden. Wir danken Autor, Verlag und die coopgo AG Förderauftrag.



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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Georg Scheumann
    3. April 2020 10:32

    Ich bin wirklich froh, dass dies ein Aprilscherz war. Denn es wäre die größte Strafe für mich, wenn ich als Franke nach München wechseln …

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