CO-POWER: Polens Genossenschaftsrecht ist 30 Jahre alt und wurzelt in tiefer Kommunismus-Ära

Warschau, 24. Oktober 2017 (geno). Polen gehört zu den Ländern mit dem geringsten Sozialkapital in Europa und hat darüber hinaus ein aktuelles Genossenschaftsrecht, das mehr als 30 Jahre alt ist und aus der tiefen Kommunismus-Ära stammt. Das stellt das Portal der Initiative Community Power (CO-POWER) fest. Deshalb überrasche es nicht, dass Genossenschaften  nicht zu den  beliebtesten Arten von Institutionen in Polen gehören.

Momentan gibt es keine einzige Genossenschaft der Erzeugung von erneuerbarer Energie in Polen, teilt die Organisation mit. Dies sei vor allem auf das unattraktive öffentliche System der Unterstützung zurückzuführen. Es fördere keine kleinen erneuerbaren Energieerzeuger, sondern nur die großen staatlichen Energiererzeuger. Aus einer von CO-POWER aufgestellten Liste europäischer Staaten geht eine enorme Diskrepanz zwischen West- und Osteuropa hinsichtlich der genossenschaftlichen Ezeugung regenerativer Energie hervor hervor. ++ (en/mgn/24.10.17 – 212)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftswelt.de, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

Genonachrichten: Berlin, 1. Februar 2018 (geno). Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sucht gezielt die Kooperation mit Deutschlands Genossenschaften. Das erklärte die BMZ-Energiebeauftragte für Afrika, Bärbel Höhn, am Donnerstag in Berlin beim Bundeskongress der deutschen Energiegenossenschaften. Es gehe um den Aufbau dezentraler Energiesysteme auf regenerativer Basis, vor allem Sonnenkraft, durch die afrikanischen Bürger selbst. “Wir dürfen allerdings nicht unser Modell auf Afrika übertragen”, warnt die ehemalige Staatsministerin Nordrhein-Westfalens. Gebraucht würden angepasste Lösungen, die zudem einfach sind. Derzeit werden acht afrikanische Länder ausgewählt, in denen Musterverfahren etabliert werden, sofern dort der politische Wille zum energetischen Wandel erkennbar ist. Von dort sollen die angebotenen und umgesetzten Projekte als nachahmenswerte Beispiele auf andere Länder des schwarzen Kontinents ausstrahlen. Bis zum Jahr 2020 sollten 500 kleine und mittlere Unternehmen entstehen, vornehmlich Genossenschaften. Davon sollen 50 im Agrarbereich und 100 als Bürgerenergiegenossenschaften installiert werden.

 

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