Bullay, den 8.06.2026. Die Umbenennung der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden in VR Bank in Nordhessen Südthüringen und die öffentlich gewordenen Umstände im Vorfeld dieser Umbenennung haben der Genossenschaft ihre Identität und regionale Verwurzelung genommen. Sie haben massives Unbehagen erzeugt und bei Manchen Erinnerungen an die Treuhand wachgerufen. Wer bei dieser Umbenennung genau Regie geführt hat, konnten wir nicht ermitteln. Nun soll die spannende und teils erschütternde Geschichte der sogenannten Effenberg Bank anhand von 100 Stunden Filmmaterial aus den vergangenen 15 Jahren noch einmal erzählt werden.
Die wesentlichen Inhalte des Dokumentarfilms basieren auf der umfassenden, tendenziell ziemlich einseitigen Medienberichterstattung, die letztendlich zu einer Vorverurteilung und negativen Meinungsbildung beigetragen haben dürfte und nun die Rahmenhandlung bildet.
Aus Gründen der Beweisführung läuft gleichzeitig eine gerichtsfeste Aufbereitung der Vorgänge auch als Voraussetzung für eine objektive, faktenbasierte und durch eidesstattliche Zeugenaussagen untermauerte Darstellung. Der späteste Fertigstellungstermin ist der Tag der zu erwartenden Fusion, also der Tag, an dem die Mitglieder vermutlich beschließen, ihre Genossenschaft im Registergericht zu löschen.
War das inzwischen eingestellte Fußballgeschäft wirklich so riskant oder vielmehr als eine profitable Marktlücke für Zwischenfinanzierungen wirtschaftlich vernünftig?
Drohte jemals ein Zahlungsausfall, oder trugen Neid und Missgunst innerhalb der genossenschaftlichen Organisation nicht unerheblich zur Kritik an der Fussballfinanzierung bei ?

Warum wurde die Bank in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht, nur weil die Genossenschaft den Vorschlag eingebracht hatte, eine strukturschwache Region mit bereits vorhandenen Sportanlagen für die Olympischen Winterspiele 2030 zu nutzen?
Das Sportzentrum wurde in der Zeit der DDR als Leistungszentrum für Nachwuchssportler errichtet und dürfte alle internationalen Wettkampfvoraussetzungen erfüllen.
War das Geschäft mit dem Wasser der Mönchsrepublik wirklich so abwegig? Weltweit gibt es immerhin 250 Millionen orthodoxe Christen und das „heilige Wasser“ ist ein Kultgetränk – sozusagen ein kalorienarmer Energydrink der besonderen Art.
Was steckt wirklich hinter der Bordellgeschichte in Oberhausen? War es wirklich eine genossenschaftliche Mitgliederförderung für Bankmanager? Oder eher ein privatwirtschaftliches Stadtentwicklungsprojekt, das nach Informationen, die GenoLeaks vorliegen, von der AWADO, einer Tochtergesellschaft des GenoVerbands, begutachtet, geprüft und schließlich von der BaFin genehmigt wurde. Das städtebaulich interessante Leuchtturmprojekt zur Revitalisierung von Innenstadtbereichen war zudem mit der ebenfalls strukturschwachen Stadt Oberhausen abgestimmt und vom Aufsichtsrat der Bank einstimmig genehmigt.
Die Rechtslage soll aus juristischer Sicht eindeutig sein. So geht es aus einem Schriftsatz einer angesehenen Düsseldorfer Kanzlei hervor, der an die jetzt in VR Bank in Nordhessen Südthüringen umbenannte, sogenannte Effenberg Bank gerichtet ist.
In dem Anwaltsschreiben, das GenoLeaks vorliegt, wird der Genossenschaftsbank Vertragsbruch und ein grob fahrlässiger Verstoß gegen die Geheimhaltungsvereinbarung vorgeworfen. Es sieht so aus, als ob die Investorengruppe, zu der möglicherweise auch Mitglieder der „Hells Angels“ zählen, eine Klage gegen die VR Bank in Nordhessen Südthüringen anstrebt und auch die BaFin und den BVR (Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken e.V.) als Zeugen benennen will.



