CoWorkLand-Genossenschaft wächst stürmisch

Kiel, 27. April 2022 (geno). „150 Mitglieder ! CoWorkLand wächst stürmisch.“ So lautet die euphorische Botschaft der jungen Genossenschaft in diesem April über den raketenartigen Start und die erste Entwicklungsphase ihrer Initiative. Bereits im August vergangenen Jahres konnte CoWorkLand die Existenz von elf Regionalbüros in neun Bundesländern Deutschlands vermelden. Bereits nach der Corona-Pause im Jahr 2020 sei die Sommersaison an 14 Standorten in vier Bundesländern begonnen worden. Die Idee CoWorking-Spaces aufs Land zu bringen, habe 2017 einen Nerv getroffen. Das als Testballon gestartete Projekt habe aus einem Forschungsvorhaben eine kraftvolle Bewegung gemacht, die gemeinsam die Welt der Arbeit verändert.

Eigenen Angaben zufolge ist CoWorkLand eine Genossenschaft für Menschen, die einen „CoWorking-Space im ländlichen Raum gründen und basierend auf den CoWorking-Werten betreiben wollen.“ Sie wolle ihre Mitglieder miteinander vernetzen, sodass ein breiter und stetiger Erfahrungsaustausch entsteht, von dem alle pofitieren. Sie qualifiziere und berate. Dabei unterstütze überregionales Marketing sowie eine Buchungs- und Abrechnungsplattform. Die genossenschaftliche und gemeinwohlorientierte Coworkland-Plattform stelle den Gegenentwurf zur digitalen Plattform-Ökonomie dar.

„Mit der CoWorkLand-Buchungsplattform wollen wir verhindern, dass unsere Mitglieder in Abhängigkeit von großen Vermarktungsmonopolisten, die Preise und Bedingungen zu diktieren, geraten“, heißt es in einer Erklärung zum Selbstverständnis. Weil gebündeltes Vermarkten dennoch wichtig sei, bestehe der beste Weg darin, wenn den CoWorking-Betreibern die Vermarktungs-Plattform selbst gehört. So können sie mitbestimmen, wie und an wen sie vermarktet werden. Die CoWorkLand eG versteht sich als Platform Cooperative. Digitale Genossenschaftsmodelle mit denen sich die GenoNachrichten bereits mehrfach, (hier) und (hier), beschäftigt haben. ++ (pl/mgn/27.04.22 – 061)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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