Welt-Farmerverband: Bedeutung der Agrargenossenschaften für Welternährung wächst

Wellington, 4. Juli 2017 (geno). “Landwirtschaftliche Genossenschaften werden wichtiger werden, um die weltweite Nahrungsmittelversorgung zu steigern und die Ernährung aller zu sichern.” Das erklärte der amtierende Präsident des Welt-Farmerverbandes (World Farmer’s Organisation – WFO), der Neuseeländer William Rolleston, in einem Interview mit dem vom Bayer-Konzern herausgegegeben Magazin “Farming’s Future”. Das Genossenschaftsmodell biete alternative Möglichkeiten, Geschäfte zu tätigen. Zudem fördere es die sozioökonomische Entwicklung. Außerdem erhöhten moderne Genossenschaften die Produktivität und Rentabilität der Höfe und schafften so nachhaltiger wirtschaftende Betriebe. Das ermögliche es vielen Landwirten weltweit überhaupt erst, aus bedrückender Armut zu kommen.

“Wenn Landwirte mit vereinten Kräften agieren, gewinnen sie mehr Einfluss: Landwirtschaftliche Kooperativen erleichtern es Erzeugern, auf allen Ebenen mitzuentscheiden, Rechte für die Landnutzung zu sichern, bessere Bedingungen bei Vertragsanbau und Pacht auiszuhandeln und geringere Preise im Einkauf zu erzielen – etwa für Saatgut, Dünger und Ausstattung”, so Rolleston. Der Vorteil des Kollektivs sei, dass es schwachen Mitgliedern dabei unterstützt, Ressourcen zusammenzulegen, Vergünstigungen zu teilen und Risiken auszugleichen.

Die WFO gilt als weltweite Stimme der Landwirtschaft. Als Vertreterin der Belange der Landwirte in Industrienationen und Entwicklungsländern hilft sie den Bauern, beispielsweise Preisschwankungen aufzufangen, Geschäftschancen zu nutzen und Zugang zu aktuellen Marktinformationen zu erhalten. ++ (ag/mgn/04.07.17 – 133)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Inge Herz
    28. Juli 2020 7:32

    Mit meinem Projekt,,Fluchtursachen und Klimaveränderung vermeiden-Entwicklung im ländlichen Raum von Senegal” haben ich unteranderem eine Genossenschaft geründet mit drei Dörfern die eine Fläche von 2,5 ha landwirtschaftlich nutzen. Sie versorgen auch die kranken und alten Dorfbewohner. In der Regenzeit wurden einige Häuser zerstört und die Genossenschaft hat körperliche und finanzielle Hilfe geleistet. sie ist auch eine Art Versicherung. Jetzt ist eine zweite Genossenschaft am entstehen. Sie besteht aus sechs Dörfern mit einer Fläche von 5ha. Das Projekt läuft super. Da ich durch Vorträge das Projekt finanzier, ist es wegen Corona schwierig Spenden zu bekommen. Haben Sie eine Idee wie ich weiter machen kann?
    Liebe Grüße Inge Herz

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