Solargenossenschaft Lausitz installiert nur auf Dächern – Kontrapunkt zur Energie aus Braunkohle

Guben, 21. Juli 2017 (geno). Die Solargenossenschaft Lausitz eG installiert ihre Photovoltaik-Anlagen ausschließlich auf Dächern. Die Flächen werden gepachtet und die Eigentümer mit geringeren Strompreisen begünstigt. So wollen die rund 200 Genossenschaftsmitglieder ihre Konsequenz demonstrieren, keine Natur für die Energiegewinnung zu verbrauchen. Zunehmend werden wertvolle Acker- und Grünflächen mit Solaranlagen bebaut und damit der Landwirtschaft entzogen. Das vermeidet die Solargenossenschaft Lausitz. Sie setzt damit zusätzlich noch einen Kontrapunkt zu dem Umwelt zerstörenden und landraubenden Braunkohleabbau in ihrer Region. Vorstandsvorsitzender Matthias Bärmann bekräftigt das als Handlungsprinzip in der 2009 von zehn Bürgern gegründeten Energiegenossenschaft. Außerdem hält Bärmann die Genossenschaft für eine gesellschaftspolitisch enorm wichtige Institution. “Sie ist eine urdemokratische Einrichtung in der einzig und allein die Mitglieder entscheiden”, heißt es auf der Homepage und im seinerzeitigen Gründungsaufruf.

Dieses ethisch und sozial motivierte Vorgehen stößt besonders bei konfessionellen Einrichtungen auf Sympathie. Deswegen wird auf kirchlichen Gebäuden wie dem Pfarrhaus in Atterwasch im Landkreis Spree-Neiße und auf dem Evangelischen Seniorenzentrum “Herberge zur Heimat” Guben schon seit längerem Sonnenstrom produziert. ++ (sg/mgn/21.07.17 – 146)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftswelt.de, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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