Siedlungsgenossenschaft Ökodorf Sieben Linden gründet eigenes Forschungsinstitut

Stendal, 6. Januar 2016 (geno). Die 1993 in der Altmark gegründete Siedlungsgenossenschaft Ökodorf Sieben Linden wird im Jahr 2016 ein eigenes Forschungsinstitut gründen. Damit soll die Verbindung zwischen den “Pionieren des Wandels” und der klassischen Wissenschaft angestoßen werden. Ziel des neuen Instituts ist es, “besonders relevante Forschungsthemen und -projekte für intentionale Gemeinschaften in dem deutschsprachigen Raum zu befördern.” Das zu der Gemeinde Beetzendorf gehörende Ökodorf Sieben Linden gilt als das von Wissenschaft und Forschung am stärksten beleuchtete alternative Siedlungsprojekt. Im Dorf selbst begannen erste wissenschaftliche Untersuchungen im Jahr 2004 mit Datenerhebungen zum ökologischen Fußabdruck des Modelldorfes.

Zur Zeit gehören 68 Mitglieder zur Siedlungsgenossenschaft, die sich um die Selbstversorgung der Bewohner kümmert. Neben einem Gartenbau- und Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaften acht Hektar Bauland und drei Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Es existiert genossenschaftseigene Infrastruktur mit Gas-, Strom- und Wasserpipelines. Der genossenschaftseigene Wald soll von einem Kiefernforst in einen Mischwald umgebaut werden.  Zum Erhalt und Ausbau des Gebäudebestandes wurde eigens eine Wohnungsgenossenschaft gegründet, die gegenwärtig 85 Mitglieder zählen. ++ (ök/mgn/06.01.16 – 003)

www.genonachrichten.de, www.genossenschaftsnachrichten.de, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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