Internationale Tagung über die Zukunft von Genossenschaften

Innsbruck, 2. Oktober 2017 (geno). Die Frage, ob und wozu Genossenschaften in der heutigen Zeit noch gebraucht werden, wollen Wissenschaftler und Praktiker am 10. November auf der diesjährigen Tagung des internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA) in Innsbruck erörtern. Vor der erwarteten regen Diskussion werden hochkarätige Experten in Vorträgen die Konferenzteilnehmer auf das brisante, jedoch fundamentale Thema einstimmen. Zu ihnen gehören der Leiter des Forschungsinstituts für Kooperationen und Genossenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien, Dietmar Rößl, der Leiter der Gruppe Makroökonomie und Branchenresearch bei der DZ Bank, Michael Stappel, das Mitglied der Geschäftsführung des Instituts für Unternehmensrechts an der Universität Luzern, Nadja Gesmann, und der Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck (Südtirol), Anton Kosta.

Das Institut entstand im Jahr 1995. Seine Gründer sahen es als geeignetes Format an, um die Situation ständig veränderten Umständen ausgesetzten Genossenschaften zu überdenken, ihre Existenz und Tätigkeit immer wieder an der ursprünglichen Idee zu messen. Die Ausrichtung auf das neue Jahrtausend in einem gemeinsamen Europa bedürfe einer eingehenden Betrachtung derjenigen Faktoren, die das gesamte Genossenschaftswesen in Zukunft beeinflussen werden, heißt es in einer IGA-Positionsbestimmung. Es sollen Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren der Genossenschaften in der Vergangenheit systematisch aufgearbeitet werden. Gutachten seien zu erstellen und Pilotprojekte umzusetzen. Auch Neuorientierungen werden in Betracht gezogen. Auf der Internet-Seite des als Verein organisierten Instituts ist im Hinblick darauf, was es zu tun gilt, formuliert: “Wir glauben, daß es an der Zeit ist, gemeinsam für die Weiterentwicklung der Genossenschaftsidee einen Beitrag zu leisten. Der Verein bietet daher allen Interessierten die Möglichkeit, an der Schaffung eines zeitgemäßen, zukunftsorientierten und weiterhin erfolgreichen Genossenschaftswesens mitzuwirken.” ++ (wi/mgn/02.10.17 – 197)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftswelt.de, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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