GenoNachrichten – in eigener Sache

2. November 2015. Berlin/Leipzig/Meinigen. Unter der Kurzformel „Genonachrichten“ finden Sie an dieser Stelle die Pressemitteilungen des ehemaligen Nachrichtenportals “Genossenschaftsnachrichten”. Ziel ist es wöchentlich fünf Pressebeiträge zum Thema Genossenschaften zu veröffentlichen, so der Initiator und Chefredakteur Matthias Günkel.

+++update+++.  Ende Dezember 2020 sind bereits mehr als 1250 Beiträge auf unserer Seite abrufbar. Die GenoNachrichten sind inzwischen Markt- und Meinungsführer, wenn es um die Berichterstattung rund um das Genossenschaftswesen im deutschsprachigen Raum D-A-CH und Südtirol geht. Leider zeigt sich, dass in Sachen Genossenschaften länderübergreifend wenig Gemeinsamkeiten bestehen.  Das betrifft nicht nur die Akzeptanz der Rechtsform sondern auch die Gesetzgebung. Die mit Abstand höchste Akzeptanz findet die Rechtsform Genossenschaft in der Schweiz.  In Deutschland werden Genossenschaften oft noch mit sozialistischen Experimenten assoziiert, obwohl Bankgenossenschaften, wie die Volks- und Raiffeisenbanken, Wohnungsbaugenossenschaften oder Handelsgenossenschaften, wie Edeka oder Rewe, im Alltag als selbstverständlich wahrgenommen werden.

Weltweit wird jeder zehnte Arbeitsplatz von einer Genossenschaft angeboten. 12% der Weltbevölkerung sind Mitglied einer Kooperative, wie Genossenschaften international bezeichnet werden.  Sie alle verstehen sich als demokratisch organisierte und transparente Gemeinschaftsunternehmen, die von ihren Mitgliedern gesteuert werden und sich im Eigentum der Mitglieder befinden. Der Zweck von Genossenschaften besteht darin, auf der Grundlage von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung ihre Mitglieder zu fördern. Damit unterscheiden sie sich von kapitalorientierten Unternehmen. Genossenschaftsmitglieder sind nicht am Genossenschaftsvermögen beteiligt, aber die erzielten Gewinne müssen verwendet werden, um die Mitglieder zu fördern. Auch die Mitglieder deutscher Agrargenossenschaften, Einkaufsgenossenschaften, Wohnungsgenossenschaften und Genossenschaftsbanken haben einen gesetzlichen Anspruch auf genossenschaftliche Mitgliederförderung, weil sie nicht am Wertzuwachs des in die Genossenschaft eingebrachten Kapitals. Leider werden die Genossenschaftgesetze in Deutschland und Österreich auch heute noch stark von der in der NS Zeit eingeführten Führungsstruktur geprägt, während in der Schweiz und in Südtirol deutlich andere Rahmenbedingungen vorhanden sind, die Genossenschaften mehr Entfaltungsmöglichkeiten geben.

Die GenoNachrichten sind auch ein Beispiel für genossenschaftliche Vernetzung. Der Datenschutz und die virtuellen Konferenzräume werden von der DD-eG Datenschutzgenossenschaft  bereitgestellt. Das Redaktionsbüro wird von der U-D-G eG betreut, die notwendige Energie liefert die Greenpeace eG.  Die technische Abwicklung übernimmt die WirMarkt eG, während die Hardware  von der Hostsharing eG bereit gestellt wird.  Wir reden nicht nur über Genossenschaft, wir wissen auch um  was geht. Die CoopGo Initiative wurde 2015 von igenos Deutschland e.V., der Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder gegründet. ++ (te/mgn/02.11.15 – 228)

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