Genossenschaftliche Prüfung im Zwielicht

Berlin, 29. Juli 2020 (geno). Der in Deutschland übliche genossenschaftliche Prüfungsmechanismus gerät mit dem Wirecard-Skandal ins öffentliche Zwielicht. Mit den nun anlaufenden Untersuchungsschritten seitens des Staates zu den oberflächlichen Tätigkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) ergibt sich die Gelegenheit, auch die merk- und fragwürigen Praktiken der genossenschaftlichen Zwangsmitgliedschaft auf die Tagesordnung zu setzen.

Dass dies die Genossenschaftsverbände keinesfalls tun, dürfte sicher sein. Schließlich hängt von der in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eingeführten Zwangszugehörigkeit in einem der genossenschaftlichen Prüfverbände deren eigene Existenz und Lebensfähigkeit ab. Also müssen sich jetzt die Interessenvereinigungen der Genossenschaftsmitglieder dazu entschließen, öffentlichkeitswirksam zu intervenieren, um dem eigentlichen Genossenschaftsgedanken in der Praxis zum Durchbruch zu verhelfen. ++ (pr/mgn/29.07.20 – 115)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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