Der Genossenschaftsidee folgt Orgelbau als zweites deutsches Projekt auf UNESCO-Weltkulturliste

Jeju/Heidelberg, 7. Dezember 2017 (geno). Orgelbau und Orgelmusik sind in Deutschland allgegenwärtig. Es gibt 50.000 Orgeln und 400 Orgelbaubetriebe. Auf deutschen Vorschlag hin gelangte das gesamte Metier rund um die Orgel am Donnerstag auf der südkoreanischen Ferieninsel Jeju auf die repräsentative UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes. Nachdem die Genossenschaftsidee im vergangenen Jahr Deutschlands Premiere in diesem Register hatte, wurde nunmehr von der internationalen Jury der zweite rein deutsche Vorschlag in die Liste aufgenommen.

Zu den Initiatoren und Antragstellern gehört der Musikwissenschaftler Michael Kaufmann von der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Nach seiner Auffassung hat die Orgel nicht nur historische, künstlerische und kirchenpolitische Bedeutung, sondern auch sozialpolitisches Gewicht. In der DDR sind Orgelkonzerte auch ein Symbol des Widerstands gewesen. Erst vor vier Tagen sind in Leipzig in der neueröffneten Universitätskirche St. Pauli zwei neue Orgeln geweiht worden – die sogenannte Schwalbennestorgel und eine Jehmlich-Orgel. Der Ursprungsbau von St.Pauli war im Jahr 1968 auf Weisung von DDR-Staatschef gesprengt worden. ++ (ku/mgn/07.12.17 – 244)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftswelt.de, e-mail: 133mgn@gmail.com Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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