new way of working

Dem Miteinander Vorrang vor Gegeneinander geben

Arnstadt, 30. Januar 2020 (geno). Zwei Drittel der Menschen in Deutschland wollen in der Gesellschaft dem Miteinander Vorrang gegenüber dem Gegeneinander geben. Also Kooperation statt Konkurrenz. Das geht aus Umfragen hervor, die seit Jahren mit diesem Resultat abgeschlossen worden sind. Darauf verwies der Vorsitzende des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- und Prüfungsverbandes (DEGP), Gerd K. Schaumann, zu Wochenmitte auf der zweiten Zukunftskonferenz “Genossenschaft” des Beratungsunternehmens Cooperative Consulting eG im thüringischen Arnstadt. Deswegen sei es zu befürworten, die kooperative Daseins- und Wirtschaftsweise in geeigneter Form im Grundgesetz zu verankern. Es gehe in der Bundesrepublik Deutschland um einen demokratischen, sozialen und kooperativen Rechtsstaat. Das müsse in das Räderwerk der Gesetzgebung eingebracht und eingespeist werden. Wer soll das wann und wie initiieren und durchsetzen ? – lautete Schaumanns diesbezügliche rhethorische Frage. Allein sein Tonfall verdeutlicht, dass er das der Politik und den konventionellen Verbänden nicht zutraut. “Was lässt uns zweifeln, dass eine solch alte Struktur keine ‘gute Zukunft’ haben könnte ?”, sorgt sich der leidenschaftliche Genossenschaftspraktiker. Es bleiben die Menschen, die sich in einer Art bürgerlicher Selbstermächtung solcher Ziele annehmen und diese auch ausfechten. Lösungsmodelle und -ansätze boten die zahlreichen auf der Konferenz unternommenen Ausflüge in die Naturwissenschaften bis hin zur Quantenphysik. Wer schon einmal erlebt hat, was für Energie in einem gut besuchten Fussballstadium freigesetzt wird, kann auch in Sachen Quantenphysik mitreden. Auch geschulte Rhetoriker holen so ihre Fangemeinde ab. Es ist Zeit für Veränderungen – mit allen erlaubten Mitteln. Diese Botschaft ließ Optimismus aufkommen. ++ (co/mgn/30.01.20 – 016)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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