Potsdam/Riga/Iwano-Frankowsk, 26. Januar 2026 (geno) Vor wenigen Tagen präsentierte sich die Potsdam-Stiftung für Wirtschaftsdemokratie (PSOW) an der Universität Potsdam. Das Auftakt-Symposium wurde von Universitäts-Präsident Oliver Günther eröffnet. Er umriss den Arbeits- und Wirkungskreis der neuen akademischen Einrichtung, die mit aktiver Unterstützung der Stiftung Livländische Gemeinnützig und deren maßgeblichen Protagonisten Jürgen Lewerenz.
Der erfahrene Experte für Wirtschaftsdemokratie und Genossenschaftswesen erklärte: „Der Ansatz ‚Wirtschaftsdemokratie‘ mit seinen Potentialen und seinen schon vor der Sowjetherrschaft erfolgreich praktizierten Ausformungen erscheint gerade für das im Umbruch befindliche postsozialistische Osteuropa der Aufmerksamkeit wert zu sein.“ Das in ihr enthaltene Kulturgut dürfte auf jeden Fall geeignet sein, um dort eine moderne, leistungsfähige „soziale und demokratische Marktwirtschaft“ zu entwickeln.
Die Präsentation des neuen Wissenschaftsformats stieß auf unerwartet großes Echo. Noch während der Veranstaltung bahnten sich ungeplante breite Kontakte zu Forschungsinteressenten im Baltikum und in der Ukraine an. Die Universität Riga war präsent als auch Wissenschaftler aus Iwano-Frankowsk zogen Kontaktdrähte nach Potsdam. Erleichtert wird die Arbeit der Stiftung durch ein Sonderforschungs-Stipendium, das monatlich 1.000 bietet. ++ (ps/mgn/26.01.26 012)
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