Saarbrücken/Halifax den 21.Mai 2026. Das Internationale Symposium zum Thema „Genossenschaftliche Identität und Stärkung der Genossenschaftsmarke“ (online über Zoom) fand vom 19. bis 21. Mai 2026 statt (mit einem Workshop im Vorfeld des Symposiums am 14. Mai).
Aufbauend auf der Dynamik des zweiten Internationalen Jahres der Genossenschaften der Vereinten Nationen (2025) konzentrierte sich dieses Symposium darauf, die Vernetzung, das Ansehen und das Engagement des genossenschaftlichen Sektors zu stärken. Ausgehend von der genossenschaftlichen Identität befassten wir uns mit dem Markenimage und dessen Schnittstellen zu Marketing, Kommunikation und Kultur.

Bei dieser Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Erkenntnisse und Praktiken auszutauschen, Netzwerke aufzubauen und sich zu gemeinsame Projekte zu vereinbaren.
CoopGo hat im Rahmen des Projekts: „nachhaltig wirken“ an der Veranstaltung teilgenommen und zieht das folgende Fazit:
Genossenschaften/Kooperativen sind ein gut gehütetes Geheimnis – dieses müssen wir ändern.
Warum ist die Genossenschaftsidee weltweit anscheinend nicht hinreichend bekannt?

Genossenschaften / Kooperativen sollten stolz auf ihre genossenschaftlichen Werte sein und diese auch verteidigen. Eine Verwässerung der Genossenschaftsidee muss vermieden werden.
Genossenschaften sollten sichtbar sein, auch um die genossenschaftliche Identität zu verbessern. Hierzu wurden unterschiedliche Logo-Entwürfe vorgestellt. Es ist zu prüfen, ob eine weltweite COOP-Marke durchsetzbar ist.

Genossenschaften sollten nicht nur zum Thema wissenschaftlicher Abhandlungen über partizipative, agile Soziokratie verkommen, sondern sich auf Praxisbeispiele, also Storytelling, konzentrieren. Genossenschaften müssen die Sprache der Basis kennen und nutzen.
Die genossenschaftlichen Werte sind wichtig, als Instrument der Kommunikation sind sie jedoch nur wenig geeignet. Wir brauchen Leuchtturmprojekte, die als Blaupause dienen und einfach umgesetzt werden können. Diese Projekte transportieren dann die genossenschaftlichen Werte, wie Vergütungssolidarität und Partizipation.




