Epochales Finale der Emschergenossenschaft als Zwischenstation

Castrop-Rauxel/Essen, 1. September 2022 (geno) Die Emschergenossenschaft in Nordrhein-Westfalen feiert ein epochales Finale, um einen historischen Wandel von der Industrie- in die Nachhaltigkeits-Gesellschaft erfolgreich zu vollziehen. Als äußeres Zeichen pflanzte Bundeskanzler Olaf Scholz am Donnerstag einen Rebstock für einen neuen Weinberg im Ruhrgebiet. Es ist das Signal für den Aufbruch in ein anderes Zeitalter, das im Herzen der deutschen Industrieregion eingeläutet worden ist und bleibt dennoch erst eine Zwischenstation.

Ein blauer Fluss mit grünen Ufern ersetzt nun einen braunen Schmutzwasserlauf mit grauem Betonkorsett. Seit Anfang dieses Jahres ist der Fluss vollständig von Abwasser befreit. Dieses Ereignis, das sich in den von der Agenda 2030 der Vereinten Nationen bestimmten nachhaltigen Entwicklungsweg einordnet, würdigten neben Kanzler Scholz auch Prof. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der der federführenden Emschergenossenschaft, und Frank Dudda, Ratsvorsitzender der Genossenschaft.

Die sich über Jahrzehnte hinweg erstreckende Renaturierung der rund 170 Jahre als Kloake benutzten Gewässer in der dicht besiedelten Industrielandschaft des größten Ballungsgebietes Europas zwischen Dortmund und Duisburg kostete 5,5 Milliarden Euro. 430 Abwasserkanäle und vier Großkläranlagen sind entstanden. Ursprünglich waren die Flüsse – vor allem Emscher und Lippe – unregulierte Fließgewässer im ländlichen Raum, dann offene Abwasserkanäle. ++ (em/mgn/01.09.22 – 134)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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