Xäls eG: Bio-Genossenschaften erobern Wertschöpfungsketten

Tübingen, 1. Juni 2022 (geno). Um eine Veränderung, ja eine grundsätzliche Neuausrichtung in der Lebensmittelwirtschaft zu erreichen, müssen alle Beteiligten der Wertschöpfungsketten an einen Tisch kommen, um sich auszutauschen. Das stellt Sabine Franz zu Wochenbeginn gegenüber dem Medium „rtf1“ fest.

Laut Internetseite der Xäls eG entstand die Genossenschaft als die Initiative der Inhaber*innen von drei Betrieben aus der Region: Der Marktladen in Tübingen (Michael und Christina Schneider; zwei Bioläden, Catering), der Fischermühle/B2 in Balingen und Rottweil (Stefan Schopf und Sabine Franz; Gärtnerei, zwei Bioläden, Catering, Abo-Lieferservice) und dem Bioland-Betrieb Hofgut Martinsberg in Rottenburg a.N. (Joachim und Susanne Schneider; Eier, Geflügel und Nudeln, Getreide- und Sojaanbau). 

Alle Beteiligten sind seit Jahrzehnten als Selbständige tätig und kennen den Markt, seine Probleme und Mechanismen aus reicher eigener Erfahrung und verschiedenen Perspektiven, sind darüber hinaus bundesweit vernetzt und selbst beratend tätig.

Diese Ökologische Genossenschaft Neckaralb steht derzeit noch ganz am Anfang, lassen einige Genossenschaftsmitglieder wissen. Die Kooperative ist getragen von der Idee, eine nachhaltige und transparente Lebensmittelwirtschaft zu entwickeln. So sollen hochwertige Bioprodukte aus der Region für die Region innerhalb BadenWürttembergs hergestellt werden.

Der Name Xäls versteht sich als gelungene Abgrenzung gegenüber den (derzeit noch) marktbeherrschenden XXXäls Großkonzernen. ++ (ög/mgn/01.06.22 – 083)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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