Brandaktuell: Genossenschaftliche Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften

Bolzano, 11. März 2022 (geno). „Energiegemeinschaften haben eine weitaus bedeutendere Funktion als die reine Deckung des Energiebedarfs. Sie tragen etwa zum Zustandekommen neuer, auf Kreislaufwirtschaft basierender sozioökonomischer Modelle bei. In einer Energiegemeinschaft wirken die Beteiligten in den verschiedenen Phasen der Energieerzeugung, des Energieverbrauchs und des Energieaustauschs zusammen, geleitet von den Grundsätzen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung sowie der aktiven Beteiligung an allen Energiewirtschaftsprozessen.“

Das stellt die Präsidentin von Coopbund Alto Adige Südtirol, Monica Devilli, am Freitag in Bolzano in einer aktuellen Pressemitteilung fest. In diesem Sinne arbeite ihre genossenschaftliche Dachorganisation intensiv mit den verschiedenen Intressengruppen zusammen, nicht zuletzt weil das Thema die Coop-Mitgliedsgenossenschaften und die öffentlichen Verwaltungen gleichermaßen betreffe. „Mit diesen haben wir in den vergangenen Wochen auch einen regen Austausch gepflegt und wir konnten dabei die Bürgergenossenschaft als zweckmäßige Form für eine Energiegemeinschaft ausmachen.“, so Devilli.

Kleinunternehmen und die Gemeinden Südtirols sind auf der Suche nach konkreten und zeitnahen Lösungen, um der Explosion der Energiepreise zu trotzen und eine bedrohliche Situation zu beherrschen. heißt es in der Pressemitteilung. Bei Erneuerbare-Energiegemeinschaften handele es sich um eine gemeinschaftliche Form der Energieversorgung auf der Grundlage eines lokalen Tauschsystems. Ziel sei, die gemeinsame Verwaltung, eine nachhaltige Entwicklung und die geringere Abhängigkeit vom herkömmlichen Stromversorgungssystem.

Die ersten konkreten Schritte hat Coopbund Alto Adige Südtirol unternommen. In Brixen fand kürzlich eine Besprechung statt. Daran haben Vertreter des Südtiroler Energieverbandes SEV, der ersten städtischen Bürgergenossenschaft b*coop Brixen, der Genossenschaft Ötzi und des Genossenschaftsverbandes Coopbund teilgenommen. Diskutiert wurden von der Energiebehörde GSE (Gestore dei Servici Energetici) vorgeschlagene Lösungen, um genossenschaftliche Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften zu gründen. ++ (eg/mgn/11.03.22 – 037)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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