VR-Bank Schmalkalden/Bad Salzungen jetzt auch in Hessen

Laut einer den GenoNachrichten vorliegenden Pressemitteilung aus Schmalkalden/Bad Salzungen, ist die Genossenschaftsbank jetzt auch in Westdeutschland aktiv. Demnach verschmelzen die Thüringer VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG und die Raiffeisenbank Borken Nordhessen eG zu einem Institut. Dies wurde von beiden Genossenschaftsbanken auf in den außerordentlichen Mitgliederversammlung von den Mitgliedern, den Vorständen und den Aufsichtsräten so beschlossen.  Mit der Expansion in den Westen setzen die Thüringer ein deutliches Zeichen, dass hoffentlich auch in Berlin richtig interpretiert wird. Über die umtriebigen Aktivitäten der VR-Bank Schmalkalden/ Bad Salzungen wurde hier ja bereits des öfteren berichtet wurde.

Der Bankvorstand Christof Wehrum aus Nordhessen formulierte die neuen Ziele am 25. September in Erfurt folgendermaßen: „Ziel ist es, die spezifischen Innovationspotentiale unserer beiden Genossenschaftsbanken, die in prosperierenden Regionen in Nordhessen und Südthüringern beheimatet sind, für die Zukunft noch stärker zu machen. Die Verschmelzung wird maßgeblich zur effizienteren Geschäftsprozessabwicklung und damit zur wirtschaftlichen Stärkung sowie zur nachhaltigen Festigung der genossenschaftlichen Position beitragen.“ 

Eine Zusammenarbeit gab es schon länger und zwar besonders auf den Geschäftsfeldern Landwirtschaft und dazugehöriges Warengeschäft, erneuerbare Energien und Immobilien. Diese Zusammenarbeit soll nun mit 8 Geschäftsstellen und 15 Beratungsstellen weiter ausgebaut werden. Der Vorstandsvorsitzende aus Südthüringen, Stefan Siebert, sagte dazu: „Gemeinsam haben wir schon im Vorfeld dieser Verschmelzung viele Ideen entwickelt. Dieser länderübergreifende Schritt stimmt mit Blick auf unser Wettbewerbspotential sehr optimistisch.“  

Die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG weist eine Bilanzsumme von 1,25 Mrd. Euro aus und die Raiffeisenbank Borken Nordhessen eG bilanziert 248 Mio. Euro. Mit einer Gesamtbilanz von zusammen knapp 1,5 Mrd. Euro liegt das neue Institut damit in der BVR-Rangliste der 814 Volks- und Raiffeisenbanken nun auf Platz 210. 

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