Genossenschaften, Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Rechtsform Genossenschaft hat in Deutschland eine mehr als 150-jährige Tradition. Mehr als 21,5  Millionen Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied in einer Genossenschaft. Diese  Zahlen sind beeindruckend, sagen aber nicht viel aus, denn mehr als 90% der deutschen Genossenschaftsmitglieder kennen weder ihre genossenschaftlichen Grundrechte  noch die damit verbundenen Pflichten. Für den überwiegenden Teil der Genossenschaftsmitglieder ist die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft nur eine Formalität.  Das ist ein ernst zu nehmender Mangelzustand, der die Glaubwürdigkeit der genossenschaftlichen Selbstverwaltungsorganisation sehr deutlich in Frage stellt. Umgekehrt würde es ohne die Genossenschaftsmitglieder keine Genossenschaft geben. Und ohne Genossenschaften keine Genossenschaftsverbände 

igenos, die Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder stellt in diesem Zusammenhang noch einmal fest: 

Genossenschaften stehen für Transparenz und Mitbestimmung, denn die Genossenschaften sind Gemeinschaftsunternehmen die sich  im alleinigen Eigentum ihrer Mitglieder befinden.

Allein die Genossenschaftsmitglieder entscheiden über ihre Satzung und legen somit auch den Geschäftszweck  ihrer Genossenschaft fest. Satzung und Geschäftszweck der Genossenschaft kann jederzeit durch die Generalversammlung geändert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich das bestehende Geschäftsmodell überholt hat

Der Zweck jeder Genossenschaft ist nicht  die Gewinnmaximierung und auch nicht die Bildung hoher Rücklagen, sondern die unmittelbare Förderung der eigenen Mitglieder bei ihren Geschäften mit ihrer Genossenschaft. Aus diesen Gründen  sind die Genossenschaftsmitglieder auch nicht am Genossenschaftsvermögen beteiligt. Es sei denn die Genossenschaftsmitglieder  beschließen einen nach § 73 GenG eine Beteiligung ausscheidender Mitglieder  oder lösen ihre Genossenschaft auf und verteilen das Genossenschaftsvermögen nach Genossenschaftsanteilen unter den Mitgliedern. 

Der gesetzlich verankerte, genossenschaftlichen Förderauftrag § 1 Genossenschftsgesetz ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal der Rechtsform Genossenschaft, gegenüber allen anderen Rechtsformen.  Genossenschaften die ihre Mitglieder nicht oder nicht ausreichend fördern, sollten einen Wechsel der Rechtsform vornehmen. Nur so lässt sich der anhaltende Missbrauch der Rechtsform Genossenschaft dauerhaft vermeiden. 

Die Genossenschaftsmitglieder wählen Ihren Vorstand und Aufsichtsrat aus ihren eigenen Reihen, wobei jedes Mitglied eine Stimme hat. Die Genossenschaftsmitglieder können ihren Vorstand oder Aufsichtsrat auch im Rahmen einer Generalversammlung abwählen. 

 
Die genossenschaftliche Pflichtprüfung wurde 1889 eingeführt um die Genossenschaftsmitglieder vor ihren Verbandsorganen zu schützen. Diese  Pflichtprüfung sollte  dem Ziel dienen, ein Urteil darüber zu erlangen, ob der Vorstand seinen gesetzlichen Grundauftrag zur bestmöglichen Förderung der Mitglieder erfüllt hat. 

Entsteht der Eindruck der genossenschaftliche Prüfungsverband ist parteiisch und setzt sich nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, für die Interessen der Genossenschaftsmitglieder ein, sollte  die Genossenschaft reagieren. Vorstand und Aufsichtsrat, aber auch die Mitglieder können  eine  Generalversammlung einberufen. In dieser Generalversammlung können dann die  Mitglieder einen Beschluss fassen und aus dem Prüfungsverband auszutreten  und in einen anderen Prüfungsverband zu wechseln.  


Ein  Verbandswechsel ist zu empfehlen, wenn der gesetzliche Prüfungsverband die Organe der Genossenschaft ( Vorstand und Aufsichtsrat)  massiv unter Druck setzt um übergeordnete Verbandsziele, wie z.B. eine Fusion durchzusetzen. 

Die Rechtsform Genossenschaft hat in Deutschland eine mehr als 150-jährige Tradition. Mehr als 21,5  Millionen Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied in einer Genossenschaft. Diese  Zahlen sind beeindruckend, sagen aber nicht viel aus, denn mehr als 90% der deutschen Genossenschaftsmitglieder kennen weder ihre genossenschaftlichen Grundrechte  noch die damit verbundenen Pflichten. Für den überwiegenden Teil der Genossenschaftsmitglieder ist die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft nur eine Formalität.  Das ist ein ernst zu nehmender Mangelzustand, der die Glaubwürdigkeit der genossenschaftlichen Selbstverwaltungsorganisation sehr deutlich in Frage stellt. Umgekehrt würde es ohne die Genossenschaftsmitglieder keine Genossenschaft geben. Und ohne Genossenschaften keine Genossenschaftsverbände 

igenos, die Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder stellt in diesem Zusammenhang noch einmal fest: 

Genossenschaften stehen für Transparenz und Mitbestimmung, denn die Genossenschaften sind Gemeinschaftsunternehmen die sich  im alleinigen Eigentum ihrer Mitglieder befinden.

Allein die Genossenschaftsmitglieder entscheiden über ihre Satzung und legen somit auch den Geschäftszweck  ihrer Genossenschaft fest. Satzung und Geschäftszweck der Genossenschaft kann jederzeit durch die Generalversammlung geändert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich das bestehende Geschäftsmodell überholt hat. 

Der Zweck jeder Genossenschaft ist nicht  die Gewinnmaximierung und auch nicht die Bildung hoher Rücklagen, sondern die unmittelbare Förderung der eigenen Mitglieder bei ihren Geschäften mit ihrer Genossenschaft. Aus diesen Gründen  sind die Genossenschaftsmitglieder auch nicht am Genossenschaftsvermögen beteiligt. Es sei denn die Genossenschaftsmitglieder  beschließen einen nach § 73 GenG eine Beteiligung ausscheidender Mitglieder  oder lösen ihre Genossenschaft auf und verteilen das Genossenschaftsvermögen nach Genossenschaftsanteilen unter den Mitgliedern. 

Der gesetzlich verankerte, genossenschaftlichen Förderauftrag § 1 Genossenschftsgesetz ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal der Rechtsform Genossenschaft, gegenüber allen anderen Rechtsformen.  Genossenschaften die ihre Mitglieder nicht oder nicht ausreichend fördern, sollten einen Wechsel der Rechtsform vornehmen. Nur so lässt sich der anhaltende Missbrauch der Rechtsform Genossenschaft dauerhaft vermeiden. 

Die Genossenschaftsmitglieder wählen Ihren Vorstand und Aufsichtsrat aus ihren eigenen Reihen, wobei jedes Mitglied eine Stimme hat. Die Genossenschaftsmitglieder können ihren Vorstand oder Aufsichtsrat auch im Rahmen einer Generalversammlung abwählen. 

 
Die genossenschaftliche Pflichtprüfung wurde 1889 eingeführt um die Genossenschaftsmitglieder vor ihren Verbandsorganen zu schützen. Diese  Pflichtprüfung sollte  dem Ziel dienen, ein Urteil darüber zu erlangen, ob der Vorstand seinen gesetzlichen Grundauftrag zur bestmöglichen Förderung der Mitglieder erfüllt hat. 

Entsteht der Eindruck der genossenschaftliche Prüfungsverband ist parteiisch und setzt sich nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, für die Interessen der Genossenschaftsmitglieder ein, sollte  die Genossenschaft reagieren. Vorstand und Aufsichtsrat, aber auch die Mitglieder können  eine  Generalversammlung einberufen. In dieser Generalversammlung können dann die  Mitglieder einen Beschluss fassen und aus dem Prüfungsverband auszutreten  und in einen anderen Prüfungsverband zu wechseln.  


Ein  Verbandswechsel ist zu empfehlen, wenn der gesetzliche Prüfungsverband die Organe der Genossenschaft ( Vorstand und Aufsichtsrat)  massiv unter Druck setzt um übergeordnete Verbandsziele, wie z.B. eine Fusion durchzusetzen. 

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