„Eine für alle“ eG behauptet sich innerstädtisch

Berlin, 29. April 2021 (geno). Alexander Dumas‘ drei Musketiere haben der Berliner Dachgenossenschaft „Eine für alle“ eG quasi das Leitmotiv in die Wiege gelegt. Die Kooperative behauptet sich im innerstädtischen Schlangenbecken des Mietmarktes und beschafft Künstlern, Kleingewerbetreibenden und manchmal auch Inhabern ausgefallener Gewerke inmitten der Metropole Berlin Werkstatt- und Geschäftsräume zu günstigen Preisen.

Genossenschaftsvorsitzender Frieder Rock nennt gegenüber der Redaktion GenoNachrichten die zentralen Vorteile, die seine Organisation bietet. Die Mieter oder Pächter erhalten unbefristete Mietverträge und vermeiden somit kostenträchtige Kontrakte, die in der Regel zudem auf Zeit geschlossen werden müssen und denen keine Stabilität innewohnt. Möglich wird das dadurch, dass die Genossenschaft Eigentümerin der betreffenden Gebäude ist oder die Immobilien in Erbpacht nutzt. Derzeitige Hauptaktionsgebiete der rund 200 Mitglieder starken Genossenschaft sind die Berliner Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Aktuell kommt ein neues Objekt in Lichtenrade dazu.

Die „Eine für alle“ eG gehört zu dem inzwischen auf 30 Mitglieder stark angewachsenen Bündnis junger Genossenschaften, das vor genau vier Jahren gegründet worden ist. Es steht allen Genossenschaften offen, die einen Beitrag für die nachhaltige, durchmischte und solidarische Stadt beisteuern wollen. In regelmäßigen Bündnistreffen einmal in vier Wochen werden aktuelle Entwicklungen in Berlin und Umgebung besprochen und nach geeigneten praktischen Problemlösungen gesucht. ++ (gg/mgn/29.04.21 – 056)

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