Genossenschaft versus Kollektivwirtschaft

Prag, 2. November 2020 (geno) . Die Kollektivwirtschaft hat in Tschechien keinen guten Ruf. Viele Menschen haben noch im Gedächtnis, wie das kommunistische Regime sich diesen Begriff Kollektivwirtschaft auf die Fahnen schrieb und dabei die Wirtschaft ruinierte. So urteilt der Sender Radio Prag International (RPI) über das Genossenschaftswesen in Böhmen.

Heutzutage organisierten sich unter dem Label “genossenschaftlich”, so RPI, nur noch Imker und andere Erzeugergemeinschaften. Bis zum Zweiten Weltkrieg war das jedoch anders: Genossenschaften waren eine Hauptsäule des gesellschaftlichen Lebens. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1847 hinein, als in Prag der Lebensmittel- und Sparverein gegründet wurde. ++ (hi/mgn/02.11.20 165)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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