Meine Volks- oder Raiffeisenbank soll fusionieren – geno-bild klärt auf

Meine Volks- oder Raiffeisenbank soll fusionieren.   igenos e.V. die Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder
liefert die Hintergrundimformationen. Mit der Fusion wird das Vermögen der Genossenschaft an die übernehmende Genossenschaft übergeben. Die übergebende Genossenschaft wird  aufgelöst. Das ganz wird den Mitgliedern als Fusion auf Augenhöhe verkauft.  Warum Vorstände und Aufsichtsrat ihren Genossenschafts Mitgliedern nur unvollständige Informationen geben , wird beim Lesen der Bücher  sehr schnell klar.

Interessant ist auch die Rolle der Genossenschaftsverbände, die mit einer Selbstverständlichkeit über das Schicksal unserer selbstständigen Genossenschaften entscheiden – als wären sie – nicht die gesetzlich bestellten Prüfer sondern die Eigentümer.

In der im Buchhandel unter der ISBN Nr 9783947 355129 erscheinenden Ausgabe “Unsere Volks- oder Raiffeisenbank soll fusionieren”  wird  die Fusion der Raiffeisenbank Musterdorf mit der Volksbank Musterstadt  beschrieben. Inzwischen sind bereits  27 Sonderausgaben   verfügbar.

Warum stehen unserer Genossenschaftsbanken unter Fusionsdruck? Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier. 

Mit der  angeblich schlechten Ertragslage  der genossenschaftlich organisierten Banken kann der Fusionsdruck jedenfalls nicht erklärt werden. Unser Genossenschaftsbanken erwirtschaften das beste Betriebsergebnis im ganzen Land.

Der kritische Blog Bankgenosse zeigt am Beispiel von Täbingen  wie es weitergehen kann. Täbingen – ein idyllischer Ort auf dem kleinen Heuberg ist jetzt noch idyllischer: Seit Januar 2017 ist die Teilgemeinde des württembergischen Städtchens Rosenfeld völlig frei von Banken und bankähnlichen Strukturen. Die nicht gerade für Kundenfreundlichkeit bekannte Volksbank Hohenzollern-Balingen, die sich die frühere Raiffeisenbank Täbingen in mehreren Fusionsstufen einverleibt hatte, hat nun in Täbingen ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die örtliche Filiale wurde dicht gemacht – auch den Kontoauszugdrucker und den Geldautomaten haben die genossenschaftlichen Plünderer gleich mitgenommen. „Bargeldlos durch die Nacht“ lautet seither der Gassenhauer in Täbingen – in Anlehnung an den Hit von Helene Fischer.

Ein Überbleibsel gibt es noch, das in Täbingen noch an die Zeiten erinnert, als es noch Zugang zu einer Bank gab: Das Straßenschild der „Raiffeisenstraße“. Ob die Täbinger dieses Schild nun noch sehen wollen oder ob es schon bald einen Antrag für die Umbenennung der „Raiffeisenstraße“ geben wird, ist im Moment noch nicht abzusehen. Vorschläge für den neuen Straßennamen nimmt die Ortsverwaltung Täbingen entgegen oder können über die Kommentarfunktion hier im Bankgenossen abgegeben werden. Durch ihren rücksichtslosen Rückzug hat die Volksbank Hohenzollern-Balingen getreu ihrem Werbeslogan den Weg frei gemacht für die Umbenennung der Straße. Für den Wechsel der Kunden zu einer anderen Bank übrigens auch.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

Fusion Genossenschaftsbanken: Mitgliedervotum überflüssig?

 

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Zur Ergänzung vielleicht noch folgendes:
    Fusionen zwischen zwei oder mehr Volks- oder Raiffeisenbanken erfolgen stets auf Augenhöhe. So jedenfalls vermeldet es der Vorstand. Allerdings scheint es sich bei AUGENHÖHE mehr um die finanziellen Interessen der Vorstände der beteiligten Banken zu handeln. Je größer die Bank und das Geschäftsvolumen umso höher das Vorstandsgehalt. Je höher der jährliche Betriebsgewinn umso höher die Tantieme für den Vorstand. Aus dem Blickwinkel des fusionsbereiten Vorstands ist deshalb eine Fusion stets eine angenehme Angelegenheit.

    Vergessen wird dabei immer, wie ein kritischer Kommentator schreibt, eine Fusion aus dem Blickwinkel der Mitglieder/Genossen zu betrachten. Auch die von der Fusion betroffenen Kommunen, die in vorauseilendem Gehorsam das Fusionsvorhaben unterstützen, werden ihrer Aufgabe nicht gerecht, lokale Infrastruktur wie die eigene, den Mitgliedern gehörende Bank vor Ort für die Bürger zu sichern.

    Mit einer Fusion geht nicht nur immer auch ein Stück Heimat verloren. Auch das in Generationen aufgebaute Vermögen der Bank am Ort, wird ersatzlos verschenkt und in andere Hände transferiert.
    Aus dem Bestreben heraus, den Mitgliedern der fusionsbereiten Volks- und Raiffeisenbanken die Augen zu öffnen, was bei Fusionen wirklich beabsichtigt wird, ist das Buch: „Meine Volks- oder Raiffeisenbank soll fusionieren“ entstanden.
    Möge es dazu beitragen der Genossenschaftsidee wieder jenen Stellenwert bei den Volks- und Raiffeisenbanken zu geben, der von ihren Initiatoren Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch beabsichtigt war.

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