Oikocredit kreditiert genossenschaftlich organisierte Wertschöpfungsketten

Delitzsch, 7. April 2017 (geno). Die Oikocredit Deutschland arbeitet weltweit mit 235 Genossenschaften zusammen, um geschlossene Wertschöpfungsketten für kleine Selbsthilfeorganisationen herzustellen. Das sagte deren Geschäftsführer, Matthias Lehnert, am Freitag in Delitzsch. Seine nach niederländischem Recht organisierte Genossenschaft sei derzeit in 70 Ländern tätig. Als ein Musterbeispiel erläuterte Lehnert auf dem traditionsreichen “Delitzscher Gespräch” die COPAGRAN-Genossenschaft in Uruguay. Sie hat 1.000 Mitglieder. Angeschlossen sind 3.267 Bäuerinnen und Bauern. Durch die Schäfergenossenschaft gibt es keinerlei Abhängigkeit von Zwischenhändlern. Auch die weiteren Verarbeitungsstufen der gewonnenen Wolle sind durch 13 vor allem von Frauen dominierten Genossenschaften der Strickwarenindustrie gewährleistet. Diese “Manos del Uruguay” ist seit 2009 Partner von Oikocredit über einen Kredit im Umfang von 600.000 US-Dollar. Die Endprodukte sind Pullover, die sogar von Luxusmarken wie Ralph Lauren vermarktet werden. Die Popularität der Endprodukte aus der genossenschaftlich organisierten Wertschöpfungskette in Uruguay ist so gewachsen, dass sogar schon John Lennon die Pullover trug und Papst Franziskus ein solches als Geschenk überreicht bekam. ++ (da/mgn/07.04.17 – 071)

www.genonachrichten.de, www.genossenschaftswelt.de, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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