coopgo university als eG eingetragen

Wie genoleaks aus gewöhnlich gut informierten Kreisen  erfahren hat,  wurde am 14.05.2018  beim Genossenschaftsregister des Amtsgericht  Nürnberg die coopgo university unter der GnR 339 eingetragen. Als Vorstand wurde  Frank-Andre Schlipp berufen.  Herr Schlipp  gilt als Top-Bildungsmanager mit entsprechender langjähriger Erfahrung in vergleichbar anspruchsvollen  genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen.

Die Genossenschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Die Akademie und Ihre Einrichtung dienen der Allgemeinheit, ohne Rücksicht auf Weltanschauung, Herkunft oder Vermögensverhältnisse. Geschäftsfelder sind Hochschulkooperationen, Forschung, Lehre, Studium, Wissens- und Technologietransfer (WTT), Weiterbildung. Ziel der Genossenschaft ist Planung, Aufbau und Betrieb einer staatlich anerkannten Hochschule.  

Es ist davon auszugehen, dass eine Kooperation mit dem  IGB Institut für Genossenschaftswesen und Bankwirtschaft e.V. angestrebt wird. Der IGB Direktor Glenk ist ein überzeugter Genossenschaftler und bekannt durch zahlreiche Fachveröffentlichungen. Außerdem verfügt das IGB über einen großen Erfahrungsschatz aus der Beratung von knapp 150 Genossenschaftsbanken, denen größtenteils auch rechtlicher Beistand geleistet wurde. Gerade dieses Know-how wird für die geplante Umwandlung von Bankgenossenschaften in Bürgergenossenschaften dringend gebraucht.

Wissenschaftliche Unterstützung ist auch aus Südtirol zu erwarten. Entsprechende gute Kontakte bestehen bereits.  Südtirol hat eine lebendige Genossenschaftsszene und Praxiserfahrung in der Umsetzung. Auch das Modell der MONDRAGON University dürfte für die coopgo Initiative interessant sein.

Bankvorstände wird die coopgo Universität sicherlich nicht ausbilden, aber vielleicht umschulen.  Nachdem die im AGI organisierten genossenschaftlichen Institute die Zusammenarbeit mit igenos,  der Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder ablehnen oder besser verweigern war die Gründung der coopgo Universität  ein  folgerichtiger Schritt,  so igenos Vorstand Gerald Wiegner gegenüber den Genonachrichten.

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