CoopGo Campus Wohnungsgenossenschaft

CoopGo setzt auf Zellteilung. Genossenschaften fördern Genossenschaften.

Allgemein

Bullay/Berlin 6.Juli2020. Nach dem Prinzip der Zellteilung werden im Rahmen der  Initiative “Genossenschaften fördern Genossenschaften” auch zwei CoopGo Service Genossenschaften gegründet.

Die CoopGo Tax & Law wird als Steuerberatungs- und Rechtsabteilung aufgestellt und befasst sich unter anderem auch mit der Umwandlung von Bankgenossenschaften in genossenschaftliche Aktiengesellschaften. Die CoopGo Digital Services bietet einen umfassenden digitalen Büroservice, sowie ein Videokonferenzsystem. Beide CoopGo Genossenschaften dienen den angeschlossenen Verbänden als Stabsstelle und externe Dienstleister.

Am weitesten vorangeschritten ist die Coopgo Campus Wohnungs Genossenschaft.  Das erste Bauprojekt ist auf dem Weg zur Realisierung. Das den GenoNachrichten vorliegende Konzept ist überzeugend anders und weicht vor allem in der Satzungsregelung und in der Führungskultur deutlich von den Gesamtverband der Wohnungswirtschaft (GdW) Standards ab, so igenos die Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder.

Im Vordergrund der CoopGo Campus Wohnungsgenossenschaft stehen die Mitglieder, die in die Planung mit einbezogen werden. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und bestellt zusammen mit dem Aufsichtsrat einen Geschäftsführer. Das Nichtmitgliedergeschäft ist zugelassen, allerdings dienen die Nichtmitglieder ausschließlich dazu die Mitglieder noch besser zu fördern.

Was das konkrete Bauvorhaben angeht sind derzeit die Eckpunkte vorgegeben: Der CoopGo Campus ist ein Gemeinschaftsprojekt mit eigenständigen Wohneinheiten.

Eine nachhaltige und klimaneutrale Bauweise, ein schonender Umgang mit unserer Natur ist jedoch vorgegeben.

Die Grundstücksfrage ist geklärt. Gebaut wird auf dem Gelände einer aufgegebenen Baumschule. Das kircheneigene Grundstück wird auf Erbpacht vergeben. Die derzeitige Planung geht von ca. 30 Gebäuden aus, die sich in einem dorfähnlichen Charakter in diesem Areal verteilen.

Ein typischer Siedlungscharakter soll vermieden werden. Gleichzeitig sollen möglichst viele Bäume erhalten bleiben. Der „CoopGo Campus“ soll aus 100 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe und Zuschnitt bestehen.

Die Planung umfasst im Kern ein zentrales Gewerbegebäude in dem eine Kantine, diverse Serviceeinrichtungen, ein Waschsalon, Büros und Atelierflächen, sowie ein Veranstaltungsraum untergebracht werden.

Auch ein selbstorganisierter Kindergarten und eine Gärtnerei umfasst die Planung.

Die Stromerzeugung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk und die damit erzeugte Wärme wird die Häuser versorgen. Private Pkws wird es im CoopGo Campus nicht geben. Eine weiter Besonderheit ist die Bauweise. Die Häuser werden nicht unterkellert und werden überwiegen in moderner Holzbauweise errichtet. Vom klassischen Blockhaus bis zum mehrgeschossigen Holzständerbau wird alles vertreten sein.

Intern wurde das Projekt von der CoopGo Initiative DD-eG Datenschutzgenossenschaft vorangetrieben. Die stark expandierende Genossenschaft benötigt flexibel gestaltbare Büroräume sowie Mitarbeiter. Durch eine Kooperation mit einer Hochschule soll den Studenten Wohnraum und den dort ebenfalls ansässigen CoopGo Dienstleistungscenter qualifizierte Arbeitskräfte zugeführt werden

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