Bochum, 9. Juni 2026 (geno) Nachhaltigkeit und Genossenschaften sind untrennbare Zwillinge. Das zu erkennen, fällt bundesweit der deutschen Gesellschaft merkwürdigerweise sehr schwer. Deshalb hat die im Ruhrgebiet ortsansässige sozial-ökologische Bank GLS aus dieser Blindheit eine Tugend gemacht und nach Bochum in die Jahrhunderthalle zu einem großen Fest der Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft eingeladen. 13.000 Gäste kamen und diskutierten mehr oder minder einvernehmlich beispielsweise darüber, wie aus der überdimensioniert zubetonierten Stadt im Ruhrgebiet eine sogenannte „Schwammstadt“ werden kann. Bochums Oberbürgermeister Jörg Lacket versprach, künftige Bauvorhaben klimaresilient zu gestalten.
Nebenan fand eine Nachhaltigkeitsmesse statt. Deutschlands größte bislang. Deutsche Städte und Gemeinden zeigten anhand eindrucksvoller Beispiele wie „global denken und lokal handeln“ praktisch vor Ort funktioniert. ++ nh/mgn/09.06.26 – 059)



