Delitzsch, 16. April 2026 (geno) Wird das deutsche Genossenschaftswesen militarisiert ? Wenn ja: wie erfolgt denn solch eine erstaunenswerte Umwandlung und weshalb ? Diese und andere Grundsatzfragen erheben sich angesichts der Tagesordnung des 28. Delitzscher Gesprächs, das in diesem Jahr am 8. Mai an historischer Stätte rund um das Genossenschaftsmuseum im sächsischen Delitzsch stattfindet.
Historisch ist auch das Datum, denn der 8. Mai ist der Tag der Befreiung oder der Moment der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, in dem Hitlers Generalität in Berlin-Karlshorst ihre Niederlage im Zweiten Weltkrieg unter den Augen der Siegermächte unterzeichneten.
Die Zahl der Fragezeichen häuft sich in alle Himmelsrichtungen. Umso gespannter werden die Gesprächsteilnehmer den Verlauf der Diskussion verfolgen, denn allein die Titel der beiden ersten Impulsreferate und deren Autoren lassen äußerst neugierig werden. Eventuell gibt es sogar denkbare unmittelbare Zusammenhänge mit der derzeitigen weltpolitischen Gemengelage. Insofern dürfte besonderes Interesse dem Vortrag von Olaf Rohde, Generalmajor des Heeres der Bundeswehr und Kommandeur des Ausbildungskommandos des Heeres in Leipzig, auslösen. Sein Diskussionsbeitrag lautet: „Die aktuell-politische sowie wirtschaftliche Bedeutung der Resilienz aus militärischer Sicht“. ++ (ge/mgn/15.04.26 – 044)
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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Interessanter Beitrag. Passt doch, die AKADEMIE der Genossenschaften wird ja auch von einem Bundeswehrgeneral geführt. https://www.genonachrichten.de/2022/12/19/brigadegeneral-wechselt-zur-akademie-deutscher-genossenschaften-agd/