Leipzig-Grünau kurbelt genossenschaftliches Bauen an

Leipzig, 3. Juni 2026 (geno). Vor 50 Jahren wurde der gigantisch große Leipziger Stadtteil Leipzig–Grünau aus der Taufe gehoben. Anfang Juni 1976 legte Oberbürgermeister Karl-Heinz Müller den Grundstein für die größte Plattenbausiedlung Sachsens. Seitdem entfaltet die in allen denkbaren Facetten entstehende industriell hergestellte Leipziger Satellitenstadt ihre Wirkungen. Rund zehn Prozent der Bauten werden unter genossenschaftlicher Regie errichtet und bewirtschaftet. Die genossenschaftliche Dominante bildet die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“, der sogar eine sogenannte separate Spareinrichtung angegliedert ist. 

Heute gibt es laut „Ring der Genossenschaften“ in Ostdeutschland 792 Wohnungsbaugenossenschaften mit 1,075 Millionen Mitgliedern, die insgesamt 1,075 Millionen Wohnungen bewirtschaften. 

Nach Recherchen des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages, wurde die erste Arbeiterwohnungsgenossenschaft (AWG) der DDR am 24 März 1954 gegründet. Das geschah unter Mithilfe der Gewerkschaften im volkseigenen Betrieb Transformatoren- und Röntgenwerk Dresden. 

Angaben des Statistischen Jahrbuches der DDR zufolge, wurden zwischen den Jahren 1976 bis 1989 etwa 2,3 bis 2,6 Millionen neue Wohnungen errichtet. „Die beschlossenen Mengenziele des Bauprogramms wurden annähernd erfüllt“. ++ (lz/mgn/02.0626 – 057)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27     

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