Genossenschaftsidee bedarf der Rettung – Befreiung von NS-Relikten

Frankfurt am Main, 25. Februar 2026 (geno) „Wenn wir die Genossenschaftsidee nicht von diesem Ballast befreien, droht sie endgültig zum reinen ‚Marketing-Label‘ zu verkommen. Zentralistische Verbandsstrukturen ersticken oft genau die Innovation und Eigenverantwortung, die wir heute in der Energiekrise bräuchten.“

Das schreibt am Mittwoch der Ko-Vorsitzende des Instituts für Unternehmensdemokratie (IfU) der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Hannes Kuch, an Bastian Brinkmann aus der Parlamentsredaktion der „Süddeutschen Zeitung“. In dem Brief erinnert der Autor an die aktuell in Arbeit befindliche Novelle des Genossenschaftsgesetzes und die damit verbundene Chance, das Genossenschaftswesen endlich wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. „Wir würden uns freuen, mit Ihnen darüber zu sprechen, warum die ‚Befreiung‘ der Genossenschaftsidee von ihrem historischen Ballast der entscheidende Hebel zur Rettung des Mittelstandes sein könnte und warum gerade in der jetzigen wirtschaftspolitischen Lage dies eine enorme Relevanz hat“. Die seit den 1930er Jahren mit der von den Nazis bis heute durch Gleichschaltung gepflegten Zentralismen seien auszumerzen und dem genossenschaftlichen Hauptprinzip der Mitgliederförderung absoluter Vorrang einzuräumen. ++ (hk/mgn/25.02.26 – 029)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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