DZ Bank: 219 neue Genossenschaften im Jahr 2021

Frankfurt am Main, 25. August 2022 (geno) Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben der DZ Bank 219 Genossenschaftsneugründungen in Deutschland. Das sind 137 mehr als im stark gebeutelten Vorjahr. Zudem übertrifft das den Durchschnitt der vergangenen vier Jahre vor der Pandemie um fast 18 Prozent. Darüber berichtet DZ-Bank-Volkswirt Michael Stappel, der den jährlichen Genossenschaftsbericht erstellt.

„Das ist eine erfreuliche Nachricht und zeigt, dass Genossenschaften weiterhin eine beliebte Organisationsform von Menschen und Unternehmen sind, um gemeinsame Ziele leichter zu erreichen. Die positive Entwicklung ist umso bemerkenswerter, weil es weiterhin Kontaktbeschränkungen gibt, die sich negativ auf Versammlungen auswirken“, erklärt Stappel. Die seien für Genossenschaften aber essentiell. Auch die wirtschaftliche Unsicherheit sei weiterhin hoch. Viele Gründer überlegten es sich eher zweimal, ob sich ein genossenschaftliches Geschäftsmodell auch wirklich trägt.

Der DZ-Statistik zufolge gab es den größten Zuwachs mit 122 Gründungen bei Dienstleistungsgenossenschaften. Dort stünden Immobilienverwaltung sowie Mitgliederschulung und -beratung im Vordergrund. An zweiter Stelle landeten Wohnungsgenossenschaften. Dort wurden 26 Gründungen gezählt. In früheren Jahr stark nachgefragte Energiegenossenschaften hätten tendenziell abgenommen. Es entstanden im Jahr 2021 nur 16 neue Energiegenossenshaften, bedauerte Stappel. ++ (dz/mgn/25.08.22 – 129)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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