Sparda-Banken fordern Regulierungsmoratorium

Frankfurt am Main, 1. Oktober 2021 (geno). Deutschlands Sparda-Banken fordern von der neuen Bundesregierung ein Regulierungsmoratorium. Damit soll – mindestens bis Jahresende 2022 – zur Normalität zurückgekehrt werden. Das ist Teil eines Maßnahmekatalogs, den der Verbandstag in Frankfurt am Main für die 20. Legislaturperiode aufstellte, um die Folgen der Corona-Pandemie zu beheben. Das Buch „Corona“ sei noch nicht geschlossen. Neuerliche Lock-Downs könnten zu weiteren Wertkorrekturen führen. Das Risiko volatiler Marktreaktionen bestünde weiter. Transparenz und Konsistenz seien unabdingbar. Erforderlich sei ein „Sequencing-Plan“, der einen optimalen Wiederanlaufplan darstellt.

Der Verband der Sparda-Banken e.V. versteht sich als Dialogpartner der Politik und ist auch ein Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Er engagiert sich für ein stabiles und sicheres Bankensystem mit Zukunft. In seiner Lobbyarbeit fördert er die politische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Themen.

Zu der genossenschaftlichen Banken-Gruppe gehören elf regionale Sparda-Banken mit 400 Filialen und rund 6.100 Mitarbeitern.

Laut dem Verband der Sparda-Banken e.V. besteht die Gruppe aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit mehr als vier Millionen Kunden davon, dreieinhalb Millionen Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten „Retailbanken“ in Deutschland. Die Spardabanken betreuen historisch bedingt ausschließlich Privatkunden, denn die Sparda Banken waren ursprünglich eine Selbsthilfe Organisation der Eisenbahner. Hieraus erklärt sich auch die Standortpolitik. Viele Sparda Filialen befinden sich in unmittelbarer Bahnhofsnähe.
Die erste Sparda Bank wurde 1896 als „Spar- und Vorschussverein der badischen Eisenbahnbeamten“ gegründet. Die Sparda-Banken sind Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

++ (sp/mgn/01.10.21 – 106)

www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27

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