Megafusion VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG umstritten

Neuhof an der Zenn, 4.Juni 2021. Die geplante Megafusion zur VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG ist Gesprächsstoff.  Die von Kleinanzeigen begleitete igenos Informationskampagne erhöht den Druck auf die Vertreter, sich doch bitte näher mit den Alternativen zur geplanten Fusion zu befassen. Alle  214 Vertreter der VR meine Bank eG Fürth Neustadt Uffenheim wurden von Georg Scheumann, einem Genossenschaftsmitglied und Vorstandsmitglied von igenos e.V. persönlich angeschrieben und ausführlich  über die Hintergründe der Fusion aufgeklärt. Es ging um die Frage ob die Gründer der ehemaligen Raiffeisenbanken aus Uffenheim, Ulsenheim, Gollhofen, Markt Bibart, Scheinfeld, Neustadt, Emskirchen, Münchaurach und Neuhof a. d. Zenn  gewollt haben, dass aller Besitz und Vermögen was von ihren Genossenschaften bis heute geschaffen wurde, in die Metropolregion Nürnberg verschoben wird? Die Genonachrichten haben die wichtigsten Punkte noch einmal aufgegriffen. Die Berichterstattung der GenoNachrichten vom 3.Juni 2021 wird hier ergänzt.

Warum will der Vorstand mit zwei anderen VR-Banken fusionieren?
Vor dem Hintergrund stark veränderter Rahmenbedingungen versprechen sich die Vorstände von dem Zusammenschluss einen deutlichen Effizienzgewinn, wodurch finanzielle und personelle Spielräume für die Schaffung innovativer Angebote entstehen. Entstehen soll eine neue Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von mehr als 5 Milliarden Euro. 

Hat der Vorstand ein persönliches Interesse an der Fusion? Ja, denn mit einer höheren Bilanzsumme winken erhebliche Gehaltssteigerungen sowie Steigerung bei der künftigen Pension oder auch ganz erhebliche Abfindungen. Je nach Größe im sechs- bis siebenstelligen Bereich.

Was geschieht bei der Fusion?  Die VR meine Bank übergibt ihr Bankgeschäft, ihre eigenen Grundstücke und Gebäude und alles was ihr sonst noch gehört, sowie alle Kunden und Mitglieder an die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG und wird anschließend aufgelöst.  Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG muss sich gleichzeitig gemäß Verschmelzungsvertrag in VR-Bank Metropolregion Nürnberg eG umbenennen.

Ist die Fusion wirklich erforderlich?  Nein, die die VR meine Bank hat in den letzten 10 Jahren erheblich mehr Nettogewinn gemacht, als in den Jahren vorher. Durch Zuweisungen von nicht an die Mitglieder ausgeschütteten Jahresgewinnen an die Gewinnrücklagen konnte sie ihr eigene Vermögen von 47,75 Millionen Euro um 90,6 Millionen Euro auf 138,35 Millionen Euro steigern. Das eigene Vermögen der VR meine Bank hat sich dadurch seit 2009 fast verdreifacht.

Eine Notlage, welche eine Fusion rechtfertigen würde ist nicht vorhanden.

Wieviel eigenes Vermögen hat die VR meine Bank angesammelt? 

Zum 31.12.2020 waren es: 138.345.276,00 €.  

Wem gehört dieses Millionenvermögen? 

Es gehört den 32.455 Mitgliedern der VR meine Bank. 

Werden die Mitglieder bei der Fusion für die Übertragung des Millionenvermögens von 138,35 Millionen Euro abgefunden?

Nein, obwohl das Vermögen den Mitgliedern gehört, soll es nach dem Willen des Vorstands und des Genossenschaftsverband Bayern die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG erhalten. Die Mitglieder der VR meine Bank sollen leer ausgehen. Es werden lediglich die von den Mitgliedern selbst eingezahlten Geschäftsguthaben in Geschäftsguthaben der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG die sich dann in VR-Bank Metropolregion Nürnberg umbenennt, umgewandelt. Weitere Informationen unter. fusion-nea.de Die Hintergründe werden dort ausführlich behandelt. Das Schreiben an die Vertreter ist hier zum download bereitgestellt.

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