Mehr Autonomie für Genossenschaften in Kuba – Baukooperative errichtet Hotel

Havanna/Matanzas, 3. November 2020 (geno).Genossenschaften und Privatbetriebe in Kuba können ab sofort von staatlichen Betrieben unter Vertrag genommen werden. Damit erhalten sie mehr Entscheidungsautonomie als bisher, meldet das Nachrichtenportal amerika21.de in aller Kürze. Das sei Teil der im Juli dieses Jahres geänderten neuen Wirtschaftsstrategie des karibischen Inselstaates im Zuge der Corona-Pandemie. Dazu wurden von der kubanischen Nationalversammlung, die erstmals virtuell tagte, entsprechende Gesetze und Regelungen beschlossen.

Damit wurden Forderungen der neuen, im April 2019 in Kraft getretenen Verfassung erfüllt, in der dem Genossenschaftssektor ein schwerwiegender Stellenwert zugeordnet wurde. Inzwischen gibt es Musterbeispiele für die Realisierung der gerade getroffenen Entscheidungen. So hat die Baugenossenschaft „La Concordia“ aus Matanzas einen Vertrag mit dem panamaischen Unternehmen „Cincuenta Americas Fachados“ abgeschlossen. Die Kooperative hat in der Vergangenheit mehr als 300 Projekte umgesetzt. Derzeit baut sie mit ausländischen Partnern und dem Staatsunternehmen DINVAI S.A. das Hotel „Oasis“ in Varadero. ++ (wi/mgn/03.11.20 – 166)

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