Auftragsforschung: Symposium läutet Diskussion zur Genossenschaftsstudie ein

Berlin, 27. November 2015 (geno).Auftragsforschung:  Mit einem Symposium zu der vor einem halben Jahr vorgelegten Studie über die Zukunftschancen von Genossenschaften hat zu Beginn dieser Woche eine breite Diskussion über weitere grundlegende Vereinfachungen und Verbesserungen für die genossemschaftliche Tätigkeit eingesetzt. Bei einer Podiumsdiskussion auf der vom Bundeswirtschaftsministerium organisierten Veranstaltung äußerten zunächst Vertreter von Genossenschaftsverbänden ihre Ansichten über die umfassende Analyse, die vom Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln federführend bestritten wurde. ++ (27.11.15 – 307)

www.genonachrichten.wordpress.com, www.genossenschaftsnachrichten.wordpress.com, e-mail: 133mgn@gmail.com, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 b/ 26 00 60 27

  • Anmerkungen und Ergänzungen von igenos e.V.  Der Interessengemeinschaft der Genossenschaftmitglieder, deren Teilnahme an der Veranstaltung nicht gewünscht war.
  • Die Genossenschaftsmitglieder stellen das als Selbstverwaltung-Organisation etablierte Genossenschaftssystem in Frage.  igenos e.V. die Interessenvertretung der Genossenschaftsmtiglieder reicht einen Änderungsantrag zur Novelle des Genossenschaftsgesetz ein.  igenos e.V. beruft sich auf den bereits im Reichtstagsprotokoll vom 23. März 1889 geforderten Schutz der Genossenschaftsmitglieder vor ihren Verwaltungsorganen.
  • Ist das “Verhandlungsmonopol” der genossenschaftlichen Dach- und Spitzenverbände mit dem Gesetzgeber überhaupt mit dem genossenschaftlichen Identitätsprinzip vereinbar?  Das genossenschaftliche Identitätsprinzip umschreibt die unterschiedlichen sozialen Rollen der Genossenschaftsmitglieder als Miteigentümer, haftende Kapitalgeber, Geschäftspartner und Förderleistungsempfänger. Genossenschaften sind in unserer arbeitsteilig organisierten Welt eine Alternative zu allen Unternehmensformen privatwirtschaftlicher Prägung. Mit der Aufnahme der Genossenschaftsidee als immaterielles UNESCO Kulturerbe ist gleichzeitig auch die Verpflichtung verknüpft, den „Schutz und die Erhaltung“ der genossenschaftlichen Werte nachhaltig sicher zu stellen.
  • Eine aktuelle Zusammenfassung zur Lage der Genossenschaftswelt finden Sie hier.
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