VR-Bank Bad Salzungen-Schmalkalden – kein Eigentor im Fussballgeschäft

Allgemein

Die GenoNachrichten berichteten bereits über die VR-Bank Bad Salzungen-Schmalkalden – auch als „Fussballbank“ bekannt.  Die Südthüringer Genossenschaftsbank ist erfreulich anders und macht vor, dass „Banking von Morgen“ eben nicht nur aus „Geld verleihen“ besteht.  Diese Erkenntnis ist wichtig, um den anhaltenden Konzentrationsprozess  im genossenschaftlichen Bankensektor, der einer verordneten Strukturbereinigung gleichkommt, proaktiv zu begegnen.
Nur Entschlossenheit und neue Geschäftsfelder können die Unabhängigkeit der Bankgenossenschaften langfristig garantieren. Dies macht es auch notwendig über den Tellerrand zu blicken und die Mitglieder mit abzuholen.  Wer Erfolg hat, hat eben Recht und darf auch noch morgen noch mitspielen.   

Im Zusammenhang mit der aktuellen Kontaktsperre kommen wir zum Geschäftsfeld Profifussball.  Fussballspiele fallen europaweit aus,  Werbeeinnahmen fallen weg.  Die Thüringer Genossenschaftsbank hat ein eigenes, ertragreiches  Geschäftsfeld Fussball aufgebaut, indem die Bank Finanzierungen für Fussballvereine übernimmt.  Manchmal geht es um zweistellige Millionenbeträge und die Schmalkalder Genossen sind nicht nur mit Abstand Marktführer, sie haben auch dafür gesorgt, dass es so bleibt.  Mit dem ehemaligen Nationalspieler Stefan Effenberger holte sich die Genossenschaftsbank geballte Fussball Kompetenz ins Boot. Und es ging noch weiter. Effenberger musste auch die „berühmt berüchtigte BVR Kaderschmiede“  Schloss Montabauer durchlaufen. Dort werden  Genossenschafts-Banker, Vorstände und Aufsichtsräte  auf BVR-Kurs gebracht und mit EU Richtlinien regelrecht gefoltert. 

Die GenoNachrichten haben beim Schmalkalder Fussballkompetenzfeld nachgefragt, wie sich die derzeitige Corona Situation auf das Fussballgeschäft auswirkt. Dazu folgende Stellungnahme vom zuständigen Abteilungsleiter Herrn Hans-Werner Nicklaus: „Wir stehen mit unseren Kunden im Fußballgeschäft stets im engen Austausch. So wissen wir, welche Maßnahmen die Clubs zur vorübergehenden Schonung ihrer Liquidität und zum Ausgleich möglicher Einnahmeausfälle vorbereiten, oder auch schon umgesetzt haben.  Beispiele über die in den Medien berichtet wurde, sind Steuerstundungen, Stundung von Berufsgenossenschaftsbeiträgen, Kurzarbeit der Beschäftigten, Gehaltsverzichte der Topverdiener. Eine Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von Szenarien – Planung eines möglichen Auf- und Abstiegs schon Monate vor dem Ereignis – gehören auch in “normalen Zeiten” für Controlling und Management zum Handwerkzeug aller FußballvereineUnser Haus erwartet, dass mit Fußballfinanzierungen auch im jetzigen Umfeld keine Verluste entstehen und ist mit diesem Geschäftsfeld sehr zufrieden“.

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