Brüssel, 9. April 2026 (geno) „Demokratische Teilnahme der Mitglieder ist das bekannteste Merkmal der genossenschaftlichen Art zu wirtschaften und ein wichtiger Teil dessen, was Genossenschaften von Investor-eigenen Unternehmen unterscheiden“. So heißt es in der Stellungnahme des Internationalen Genossenschaftsbundes (IGB) zur genossenschaftlichen Identität. In Genossenschaften könne man lernen, wie man an demokratischen Entscheidungsprozessen teilnimmt.
Der Text, der der Feder einer IGB-Planungsgruppe von Cliff Mills und Will Davies aus dem Zentrum für Unternehmen auf Gegenseitigkeit und selbstverwaltete Betriebe der Universität Oxford entstammt, rangiert unter dem Titel „Strategie der Blaupause“. Selten seien die Argumente zugunsten von Genossenschaften stärker gewesen. Genossenschaften seien besser, weil sie dem Einzelnen die Partizipation durch Beteiligung am Eigentum erlauben, heißt es darin.
Diese Blaupause soll dem IGB und seinen Mitgliedern nach dem nun beendeten Internationalen Jahr der Genossenschaften als Richtschnur dienen. ++ (ib/mgn/10.04.26 – 042)
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