Schönau im Schwarzwald/Freiburg im Breisgau, 11. Februar 2026 (geno). „Bürgerenergiegenossenschaften verfügen aufgrund ihrer demokratischen Strukturen, ihrer lokalen Verankerung und ihres nicht primär profitorientierten Selbstverständnisses grundsätzlich über ein hohes Potential zu einer sozial ausgewogenen Energie- und Wärmewende beizutragen“.
So heißt es in einer jüngst fertiggestellten und veröffentlichten Studie, die von den EWS Elektrizitätswerken Schönau eG beim Öko-Institut Freiburg im Breisgau in Auftrag gegeben worden war.
Die Bürgerenergiegenossenschaften ermöglichten Mitbestimmung nach dem Prinzip „ein Mitglied – eine Stimme“, fördern regionale Wertschöpfung, genössen in der Bevölkerung hohes Vertrauen und trügen damit maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei.
Die Analyse zeige, dass Bürgerenergiegenossenschaften bislang nur selten gezielt Maßnahmen zum Einbinden einkommensschwacher oder energiearmer Haushalte umsetzen. Innerhalb der Genossenschaften fehlten oft Bewusstsein, Wissen, personelle Ressourcen und organisatorische Kapazitäten, um gezielte soziale Maßnahmen umzusetzen. ++ (ew/mgn/11.02.26 – 021)
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