Berlin, 27. Januar 2026 (geno) „Genossenschaften sind für mich mal mehr als ein Thema. Sie begleiten mich seit der Kindheit mein Leben lang.“ Das erklärte die CDU-Mittelstandsvorsitzende und Parlamentarische Staatsekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Gitta Connemann, am Dienstagabend beim Jahresempfang der Genossenschaften in Berlin. Sie habe immer ein offenes Ohr für die Genossenschaften und manchmal ein offenes Herz. Der Entwurf für ein Genossenschaftsgesetz könne auch aus dem Mülleimer wieder herausgeholt und auf Neustart gestellt werden. Sie werde gemeinsam mit dem Bundesjustizministerium auf eine Steigerung der Rechtsform „Genossenschaft“ hinwirken. Bezüglich Habecks „Heizungshammer“ gelte, die Politik maximal auf die Gesetze der Physik auszurichten. Die Regeln für Genossenschaften seien darauf orientiert, Markt und Menschen zusammenzubringen. Hinsichtlich der Stellungnahmen zur Novelle des Genossenschaftsgesetzes durch genossenschaftliche Organisationen meinte Connemann, dass diese Hinweise wahrgenommen und wohlwollend begleitet werden. Sie unternahm den geradezu verzweifelten Versuch, Genossenschaften als den entscheidenden Schlüssel zu einem vertrauensvollen Bündnis mit der Bevölkerung darzustellen. Genossenschaften seien keine Randerscheinung, sondern bildeten eine tragende Säule und seien – wieder – als wesentlicher Bestandteil des Mittelstandes zu rechnen, betonte die CDU-Politikerin. Es gebe keinen gesellschaftlichen Bereich, der nicht genossenschaftsfähig wäre. „Was sich bewährt, soll man bewährt lassen“.
Connemanns Bekenntnis zu Genossenschaften überstieg teilweise die Grenze einer Lobeshymne und mündete in einer Art Liebeslied. ++ (gc/mgn/27.01.26 – 013)
www.genonachrichten.de, e-mail: mg@genonachrichten.de, Redaktion: Matthias Günkel (mgn), tel. 0176 / 26 00 60 27



