Hamburg/Berlin, 14. Januar 2026 (geno) Die derzeitige Weltlage dokumentiert eine „Tragödie der Allmende“. Das erklärte der prominente Berliner Politikwissenschaftler von der Humboldt-Universität, Prof. Herfried Münkler, in der Sendung „Markus Lanz“ am späten Dienstagabend. Kollektive Güter würden en mas zerstört. Es entfalte sich ein territorialer imperialer Raum nach dem Modell der sogenannten Monroe-Doktrin aus dem Jahr 1823.
Münkler schließt sich mit seiner Einschätzung der US-amerikanischen Soziologin Prof. Elinor Ostrom von der Universität Indiana an. Sie hat über Jahrzehnte hinweg geforscht zum Gemeineigentum und zu der substantiellen Rolle der Allmende in indigenen Gesellschaften. Ihr wurde dafür als erster Frau 2009 der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. ++ (tg/mgn/14.01.26 – 007)
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