Bloomington/Indiana, 8. Juli 2026 (geno) Die Feierlichkeiten zum 250. Gründungsjubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) enden dieser Tage. Sie waren gespickt mit zahlreichen Überraschungen – auch unangenehmer Art: Wegen Unwetter- und Hitzewarnungen in Washington wurden militärische Flugshows abgesagt, Anti-USA-Demonstrationen fanden nicht statt und als ein undemokratischer Höhepunkt – mischte sich USA-Präsident Donald Trump grob in das FIFA-Reglement der Fußball-Weltmeisterschaft ein.
So geriet der großartige Kern der USA-Unabhängigkeitserklärung von 1776, mit der sich damals 13 amerikanische Bundesstaaten von Großbritannien lossagten, in den Hintergrund. Derartiges Verdrängen und Ignorieren hat dieses fundamentale Dokument, das vor genossenschaftlichem Geistesgut nur so strotzt, nicht verdient. Im Gegenteil. Sein Autor, der Schriftsteller und Sozialphilosoph Thomas Paine hat das Werk unter dem Titel „Common Sense“ (Gemeinsinn) zunächst am 10. Januar 1776 anonym veröffentlicht. Die Flugschrift entwickelte sich weltweit in Windeseile zur erfolgreichsten Streitschrift, die die Forderung der Revolutionäre in Übersee nach Unabhängigkeit verlangte. Der Staatsmann Christian Wilhelm Dohm (1751 – 1820) sorgte mit seiner Übersetzung für schnelle Popularisierung.
In seine Fußstapfen trat Prof. Elinor Ostrom von der Bloomington Indiana Universität, die im Jahr 2009 für ihre jahrzehntelangen Forschungen als erste Frau den Nobelpreis für Wirtschaft erhalten hat. Ihre Erkenntnisse sind unter dem Titel „Verwaltung von Allmende-Gütern“ zusammengefasst. ++ (us/mgn/08.07.26 – 065) ++
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