Köln, 9. Februar 2026 (geno) Genossenschaften beheben Wohnungsnöte diverser Art. Auf diesen Schluss lässt sich die wöchentlich stattfindende Diskussionsrunde „Presseclub“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR) vom Sonntag den 8.Februar bringen. Der Journalist Markus Peters von der Zeitung „Weser-Kurier“ argumentierte besonders überzeugend. Die Stadt Hamburg beispielsweise böte sehr kreative Lösungen um dem Wohnungsmangel beizukommen. So stelle der Stadtstaat Genossenschaften Bauland in Erbpacht zur Verfügung, damit die Kooperativen darauf Wohnhäuser errichten können. Das gehe nunmehr schon über Jahre und Jahrzehnte so.
Außerdem existierten in der Hansestadt Wohnungsgenossenschaften der Lehrer, der Schiffszimmerer und anderer gesellschaftlicher Bereiche, die für ihre Klientel Wohnungen errichten und bewirtschaften.
Peters verwies auf den Tatbestand, dass es in Deutschland 1,9 Millionen Wohnungen gibt, die dauerhaft leer stehen. Diese seien zu reaktivieren. Solche Gebäude könnten Genossenschaften übereignet werden, um auf den Grundstücken Genossenschaftswohnungen zu bauen und eine zwangsweise Wohnungsbewirtschaftung privater Wohngebäude – wie nach dem Zweiten Weltkrieg praktiziert – zu vermeiden. ++ (pc/mgn/08.02.26 – 019)
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