Berlin/Dresden, 5. Januar 2026 (geno) Konkrete Zukunftslösungen bietet der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, Rupay Dahm, um mit demokratischen Arbeitsplätzen die Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems zu überwinden und zu liquidieren. Sie sollen in hierarchiefreien Kollektiven angesiedelt sein und die krassen Einkommensunterschiede zwischen Reich und Arm, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dahinschmelzen lassen.
Über dieses zentrale Thema legte Dahm einen 568 Seiten umfassenden Praxisleitfaden für selbstorganisierte Unternehmen vor. In einem ausführlichen Interview mit der Tageszeitung „Junge Welt“ erläutert der junge Anwalt in der jüngsten Wochenendausgabe Hintergründe seines Werks, in das Arbeitserfahrungen aus 13 bzw. 14 Jahren eingeflossen sind. Er nannte in dem Gespräch das Motiv für seine Schrift, der die Gewerkschaften außerordentlich kritisch gegenüberstehen: „Der Arbeitsplatz wirkt sich einfach krass aufs ganze Leben aus, und da gibt es meistens null Mitsprache.“ Man müsse eben Techniken lernen, wie man Betriebe gemeinsam und kollegial führt. Firmenberater hätten diesbezüglich null Erfahrung mit kollektiven Betrieben. „Die haben vielleicht noch nie von einer Genossenschaft oder von einem Kollektivbetrieb gehört“, ergänzt Dahm. ++ (kl/mgn/05.01.26 – 002)
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