Montevideo, 28. August 2025 (geno) Die Bewegung der Wohnkooperativen verkörpert einen wichtigen Akteur der Sozialpolitik in Uruguay. Sie gilt in dem lateinamerikanischen Land seit den 1980er Jahren als wichtiges Instrument gegen den Neoliberalismus. „Auf Basis der ideologischen Prinzipien der Selbstverwaltung des kollektiven Eigentums, der gegenseitigen Selbsthilfe und der direkten Demokratie haben die Wohnkooperativen in Uruguay mit einigen Höhen und Tiefen bereits mehr als vier Jahrzehnte überdauert“, schreibt der Nachrichtenblog „npla – Stimmen aus Lateinamerika“. Das Modell sei zur Inspiration für viele andere Prozesse in Zentralamerika geworden.
Über dieses Phänomen hat Mariana Menendez, Dozentin an der Universität der Republik in Uruguay, eine Masterarbeit geschrieben. Sie untersucht darin die Erfahrungen der Uruguayischen Vereinigung von Wohnkooperativen zur gegenseitigen Selbsthilfe FUCVAM. ++ (ur/mgn/28.08.25 – 217)
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